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28.07.2015, 19.55 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Repräsentatives Projekt“: Dörper CDU sagt „Ja“ zur Seilbahn

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Ließen sich vor Ort auf dem Gelände der möglichen Bergstation Küllenhahn über das Seilbahn-Projekt informieren: CDU-Fraktionsvorsitzender Günter Groß, Bezirksvertreter Dr. Klaus Ditgens und CDU-Vorsitzender Thomas Gaffkus-Müller (v.l.) sowie Vize-Bürgermeister Michael-Georg von Wenczowsky (re.). –Foto: privat

Die Befürworter der Seilbahn-Pläne der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) formieren sich weiter: Nach der Gründung der „Bürgerinitiative Pro Seilbahn für Wuppertal“ (die CW berichtete), positionierte sich nun auch die Cronenberger CDU: Am Montag, 20. Juli 2015, informierten sich Vorstand und CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Cronenberg aus „erster Hand“ über das Seilbahn-Projekt.

Begleitet von den WSW-Verkehrsplanern Sabine Schnake und Ludwig Froning wurde zunächst der mögliche Standort der „Bergstation“ Küllenhahn gegenüber dem Busbahnhof Schulzentrum Süd besichtigt. Dabei und in einem anschließenden Gespräch verschaffte sich die Dörper CDU einen „realistischen Eindruck der Dimensionen des möglichen Projekts – das Fazit: „Die Seilbahn ist ein gutes, nützliches und auch repräsentatives Projekt für Wuppertal ist, welches im Grundsatz eigentlich nur befürwortet werden kann“, so Cronenbergs CDU-Vorsitzender Thomas Gaffkus-Müller.

Gemeinsam mit seinen Parteifreunden war sich Gaffkus-Müller einig: „Man kann tatsächlich jedem Bürger und jeder interessierten Gruppierung nur empfehlen, sich einmal aus erster Hand zu informieren.“ Zugleich stellte der Dörper CDU-Chef klar, dass die Interessen der betroffenen Anwohner natürlich zu berücksichtigen seien – „aber eben auch das Gesamtinteresse der Stadt und des Stadtbezirks, der zweifellos hierdurch aufgewertet wird“, so Gaffkus-Müller weiter.

Nach Ansicht des CDU-Ratsherrn, der in Küllenhahn seinen Wahlkreis hat, bietet das mögliche Planungsverfahren für die Seilbahn genügend Möglichkeiten zur Beteiligung auch der Betroffenen. Die Cronenberger CDU fordert nun eine baldige Entscheidung des Stadtrates über das „Ob“ des Projektes – „das „Wie“ kann schließlich erst danach in Angriff genommen werden.“