Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

12.08.2015, 10.09 Uhr   |   Oliver Grundhoff   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Wuppertal hilft“: Im Februar 2016 für die Wuppertaler Tafel

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Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Stefan Mageney (li.) wies Tafel-Vorsitzender Wolfgang Nielsen (re.) noch einmal drauf hin, dass die Einrichtung keinerlei öffentliche Gelder erhalte, sondern sich fast ausschließlich durch Spenden sowie den hauseigenen Möbel- und Bücherverkauf finanziert.

2016 wird das Jahr des Jubiläums: Im kommenden Jahr jährt es sich bereits zum zehnten Mal, dass Wuppertaler Bands und Künstler zugunsten karitativer und sozialer Einrichtungen auf der Bühne der Uni Halle zu erleben sein werden.

Den Anstoß zu „Wuppertal hilft“ gab vor elf Jahren der verheerende Tsunami in Süd-Ost-Asien. Seitdem hat das Orga-Team um Stefan Mageney mit „Wuppertal hilft“ knapp 300.000 Euro eingespielt. Heuer hat man sich als Empfänger in der näheren Umgebung umgesehen und ist bei der Wuppertaler Tafel fündig geworden. Die Tafel-Küche serviert täglich bis zu 1.500 Mahlzeiten. Zudem können Bedürftige hier Lebensmittel zu günstigen Preisen einkaufen.

Sämtliche Essen, welche die Tafel an ihren verschiedenen Standorten ausgibt, sind kostenlos und gegen Ende des Monats beobachtet man, dass sogar viele Bedürftige aus dem Umland nach Wuppertal zur Tafel kommen. Um den neuen EU-Richtlinien für die Zubereitung von Speisen gerecht zu werden, steht nun ein kostenintensiver Umbau der Küche ins Haus. Gut 350.000 Euro muss die Tafel hierfür aufbringen.

Einen Teil der Summe hat man bereits dank Spenden der Jackstädt-Stiftung, der Stadtsparkasse Wuppertal und einiger großzügiger Privatleute zusammen. Dennoch fehlt noch immer eine immense Summe und so hofft man auf den Erfolg von „Wuppertal hilft“ am 20. Februar 2016: Denn sämtliche Einnahmen des nächsten Benefizfestivals gehen ohne Abzug direkt an die Tafel.

Und eines konnte Stefan Mageney schon verraten: Die Bethe-Stiftung hat in Aussicht gestellt, die Einnahmen des Abends zu verdoppeln. Und so hoffen die Veranstalter darauf, die Uni-Halle so richtig voll zu bekommen. Hierzu soll in erster Linie auch ein attraktives Programm mit Bands und Künstlern unterschiedlichster Stilrichtungen beitragen. Ab sofort besteht die Möglichkeit, sich für einen Auftritt zu bewerben.

Potentielle Bewerber können sich mit Pressesprecherin Moni Hensche per E-Mail unter post@monihensche.de oder unter den Rufnummern 0202 59 56 60 sowie 0172 234 15 92 in Verbindung setzen. Mehr Infos auch im Internet unter wuppertal-hilft.de.