Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

18.08.2015, 09.43 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Polizei: „Gaunerzinken“ aktuell kein Thema im CW-Land

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Mit diesem Foto informierte die Polizei Essen/Mülheim erst vor wenigen Tagen über die geheimnisvollen „Gaunerzinken“. -Foto: Polizei NRW Essen

Cronenberg sei im Fokus von Trickbanden, heißt es im sozialen Netzwerk „Facebook“, es werde im „Dorf“ verstärkt mit sogenannten „Gaunerzinken“ gearbeitet. Die Kreidezeichen werden seit Jahrhunderten in Deutschland als Geheimsprache verwandt, bis in die heutige Zeit treten sie in Zusammenhang mit Bettelei und Wohnungseinbrüchen auf.

Auf Nachfrage bei der Polizei berichtet Hauptkommissar Ottmar Ay von der Dienststelle am Rathausplatz, dass „Gaunerzinken“ immer mal wieder auftreten würden. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Kommissariat im Polizeipräsidium gebe es aktuell jedoch keine Häufung im CW-Land. Ebenso, so Cronenberg-Polizist Ay weiter, sei derzeit auch kein Fall bekannt, bei dem ein Zusammenhang zwischen Tat und „Gaunerzinken“ bestehe.

Der grundsätzliche Rat von Ottmar Ay: Wer ein „Geheimzeichen“ mit Kreide, Kohle oder Bleistift vor dem Haus oder an der Hauswand entdeckt, sollte dieses einfach wegwischen. In der Folgezeit sei es ratsam, im Umfeld aufmerksam auf mögliche Besonderheiten zu achten.

Hinweise nimmt die Polizei Cronenberg gerne unter der Telefonnummer 0202-247 13 90 entgegen.