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03.11.2015, 12.44 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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CHBV: Ein Stück Cronenberger (Friedhofs-)Geschichte bewahrt

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Die aufwändig sanierten Grabmäler sind nicht nur Blickfang auf dem Friedhof an der Solinger Straße – sie sind auch ein Bekenntnis zur Dörper Geschichte. Unter dem aussagekräftigen Motto „Cronenberger Wurzeln“ ist nun eine neu gestaltete Gemeinschaftsgrabanlage präsentiert worden (die CW berichtete bereits kurz). „Die Namensgebung und Gestaltung der Anlage entstand durch die Idee, in einen Bereich dieser Anlage historische Grabmäler aus einem anderen Teil des Friedhofes neu aufzustellen und damit an die Wurzeln Cronenbergs zu erinnern“, erläuterte Rolf Tesche, Vorsitzender des Cronenberger Heimat- und Bürgervereins (CHBV) und Initiator des Projektes.

Mit den „Cronenberger Wurzeln“ beweist man Nachhaltigkeit, die gemeinsam mit örtlichen Handwerkern und dem Friedhofsverband realisiert werden konnte. Die Grabmäler des ersten Bürgermeisters Johann Abraham von den Steinen, des ersten Pfarrers Wilhelm Brebeck und eines der ersten Industriellen im Dorp, Julius Caspers, wurden aufwändig restauriert – ein Kraftakt für alle Beteiligten, und das im Wortsinne, denn die Mäler wiegen mehrere hundert Kilogramm. „Es handelt sich um drei Steine, die Cronenberger Geschichte widerspiegeln“, so Tesche, der die „tolle Zusammenarbeit“ aller Beteiligten lobte.

Umgeben von Hecken soll die neue Gemeinschaftsgrabanlage nun ein Platz der Besinnung und des Rückzuges sein. Doch die Arbeit geht weiter, so hat Tesche inzwischen 22 weitere historische Grabsteine katalogisiert. Einige von ihnen sollen Teil eines neuen Projektes auf dem Friedhof werden. Die „Toskana-Allee“ wird wohl 2016 zwischen Friedhofsamt und Schorf entstehen. So soll der Friedhof Solinger Straße ein weiteres „prägendes Element erhalten“, wie Rolf Tesche erläutert.

Zuvor sind neben der Katalogisierung und der Restaurierung der Grabsteine umfangreiche Abstützungsmaßnahmen beiderseits des Weges vonnöten

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