Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

17.11.2015, 10.31 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Küllenhahner Gemeindebasar: Alle Anstrengungen wurden belohnt

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Strahlende Gesichter: Wiltrud Winkelmann (3.v.li.) und Hannelore Bachstätter (hi. mi.) mit einigen ihrer Basar-Mitstreiterinnen sowie dem Presbyteriumsvorsitzenden Thomas Orth (li.).

Es war anstrengend, berichteten Hannelore Bachstädter und Wiltrud Winkelmann zum Ausklang des Traditionsbasars der Evangelischen Gemeinde Küllenhahn. Die Vorbereitung des Basars, so die beiden Organisatorinnen, wird immer beschwerlicher, denn der harte Kern des Basarkreises ist auf nur noch zehn Mitglieder geschrumpft, die allesamt nicht mehr zu den Jüngsten zählen – „wir haben Nachwuchssorgen“, so Hannelore Bachstädter und Wiltrud Winkelmann.

Zum Glück wurde der Basarkreis am vergangenen Wochenende wieder von Helfern der Gemeinde und des Bürgervereins unterstützt. Mit einem besonders schönen Stand war auch wieder die Grundschule Küllenhahn vertreten. So waren Hannelore Bachstädter und Wiltrud Winkelmann am Ende zwar geschafft, aber hatten auch wieder einiges geschafft: Auf stolze 7.400 Euro belief sich der Erlös des Küllenhahner Basars – da wurden alle Anstrengungen der Monate zuvor belohnt und das bedeutete wieder eine große (finanzielle) Unterstützung für Wuppertals kleinste selbstständige Gemeinde.

Möglich machten das natürlich auch hunderte Besucher, die bei bestem „Basar-Wetter“ an die Nesselbergstraße 12 kamen, um sich mit Marmelade, Weihnachtsgebäck, Handarbeiten und netten kleinen Geschenkideen einzudecken oder einfach nur um bei einem leckeren Stück Kuchen oder einer Portion „Ärpelschloot“ zu klönen. Besonders eng wurde es am Samstagabend im Gemeindesaal, als der gemeinsam mit der Grundschule veranstaltete Küllenhahner Martinszug  in der Nesselbergstraße endete – im Anschluss waren alle Lose der großen Tombola ausverkauft.

Nicht zuletzt machte Presbyteriumsvorsitzender Thomas Orth den Basar-Erlös endgültig rund: Mit seiner launigen amerikanischen Versteigerung eines Früchtekorbes sorgte Orth für einen beschwingten Sonntagnachmittag und zudem einen recht gut gefüllten Klingelbeutel… Übrigens: Wer im Basarkreis mitmachen möchte, kann sich gerne unter Telefon0202 247 15 24 melden – im Februar 2016 geht’s wieder los.