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26.01.2016, 16.25 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Gas, Fernwärme, Asphalt: Eine Baustelle nach der anderen…

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Während sich die Baustelle an der Kreuzung Lindenallee/Kemmannstraße hinauszögert (die CW berichtete), ist eine andere Dauerbaustelle im Zeitplan: Die Arbeiten auf der Jägerhofstraße sollen wie beabsichtigt im September 2016 abgeschlossen sein. Bereits seit April 2015 verlegen die Stadtwerke hier neue Gas-, Wasser-, Fernwärme- und Stromleitungen, weshalb die Jägerhofstraße nur bergauf in Richtung Friedenshain befahrbar ist.

Die nächste Dauerbaustelle steht derweil schon vor der Tür: Nachdem bereits im Bereich Jung-Stilling-Weg und am Friedrichsberg Rodungen erfolgt sind, ist für den Sommer der Beginn der Tiefbauarbeiten für die neue Fernwärmetrasse ins Tal geplant. Wie die CW berichtete, wollen Stadtwerke und Abfallwirtschaftsgesellschaft AWG für rund 30 Millionen Euro eine etwa 3,2 Kilometer lange Leitung von der Korzert bis zum Heizkraftwerk (HKW) Elberfeld bauen. Diese soll einen Großteil der Fernwärme-Versorgung im Tal übernehmen, sodass das Kohlekraftwerk Elberfeld stillgelegt werden kann.

Fernwärme-Trasse: Baubeginn im Mai

Der Bauzeitraum soll sich bis zum Herbst 2018 erstrecken. Im CW-Land sollen die Arbeiten im Mai zunächst in der Friedrichsallee und dann im Juli auf Korzert beginnen. Eventuell schon vor den Sommerferien starten die Tief- und Rohrbauarbeiten am Schulzentrum Süd (Schulhof West und Parkplatz), für September ist der Baubeginn im Waldgebiet Friedrichsberg geplant. Die Tief- und Rohrbauarbeiten im Dürrweg, in der Küllenhahner und der Theishahner Straße sind zwischen April und Juni 2017 vorgesehen.

Nachdem es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Gas-Lecks in Cronenberg kam, verneint Stadtwerke-Sprecher Rainer Friedrich die Frage, ob das Dörper Gasnetz marode sei. Vielmehr seien die Hauptleitungen unter der viel befahrenen Hauptstraße oder Hahnerberger Straße besonderen Beanspruchungen ausgesetzt. Im Hinblick auf die geplanten Fahrbahnsanierungen der Jägerhof- und Hauptstraße sowie der Lindenallee, Berghauser und Rathausstraße (die CW berichtete ebenfalls bereits) erneuern die WSW zudem im Vorfeld ihre Netze.

„Das bedeutet zwar häufig längere Verkehrsbehinderungen, aber dafür sind die Infrastrukturarbeiten dann langfristig erledigt“, erklärt WSW-Sprecher Friedrich, warum sich die Autofahrer in den kommenden Monaten auf weitere Baustellen gefasst machen müssen.