Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

11.04.2016, 13.25 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Ausbau der L419: Noch in 2016 soll’s losgehen

Artikelfoto

Fordert im Zuge des L419-Ausbaus einen Lärmschutz für den Bereich am Sportplatz des TSV Ronsdorf: der FDP-Landtagsabgeordnete Marcel Hafke.

Wenn es nach der Landesregierung in Düsseldorf geht, soll in diesem Jahr noch der Ausbau der L419 auf Lichtscheid auf den Weg gebracht werden. Diese Antwort erhielt zumindest der Wuppertaler FDP-Landtagsabgeordnete Marcel Hafke von Verkehrsminister Michael Groschek als Antwort auf seine Kleine Anfrage.

Im zweiten Halbjahr 2016 soll der Landesbetrieb Straßenbau NRW das Planfeststellungsverfahren einleiten, sodass der bislang versprochene Zeitplan eingehalten werden kann. Allerdings brachte die Hafke-Anfrage auch einen kleinen Wermutstropfen: Zwar wird Flüsterasphalt auf dem vom Land bis Erbschlö verantworteten Teilstück – das zunächst in Angriff genommen wird, bevor der Bund dann schließlich für die Anbindung an die A1 sorgen soll – verwendet.

Lärmschutzwände sind im Bereich der Ronsdorfer Anlagen oder des TSV-Sportplatzes allerdings nicht vorgesehen. Wie teuer diese werden würden, darauf hatte die NRW-Landesregierung dem Wuppertaler Abgeordneten keinerlei Auskunft zukommen lassen. Oberbürgermeister Andreas Mucke müsse gemeinsam mit den drei SPD-Landtagsabgeordneten aus dem Tal nun aktiv werden und eine Kostenermittlung auf den Weg bringen, fordert Marcel Hafke.

Der voraussichtliche Baubeginn des L419-Ausbaus soll nach Angaben der Stadt übrigens nicht vor 2018 erfolgen.