Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

30.04.2016, 16.29 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Blitz-Marathon: Mit 150 „Sachen“ durch den Burgholz-Tunnel

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Am Donnerstag vergangener Woche, 21. April 2016, wurde die 9. Auflage des Blitz-Marathons durchgeführt. Nach der eintägigen Anti-Raser-Aktion zog die Polizei im bergischen Städtedreieck insgesamt eine positive Bilanz.

Konkret stellten die 45 Polizeibeamten, die im Rahmen des Blitz-Marathons im Einsatz waren, im Städtedreieck eine Überschreitungsquote von nur 3,6 Prozent fest. An „normalen“ Tagen liegt die „Raser-Quote“ hier bei etwa 5 Prozent. Insgesamt lag die Polizei an 26 Kontrollstellen im Städtedreieck auf der Lauer und kontrollierte 12.453 Fahrzeuge.

Dabei waren 451 Fahrzeugführer zu schnell unterwegs. Der absolute Spitzenreiter im Bereich der drei bergischen Städte war ein 37-jähriger Motorradfahrer: Der Biker wurde im Tunnel Burgholz mit einem Tempo von 150 Stundenkilometern gemessen – nur Tempo 60 ist in dem L418-Tunnel erlaubt. Auf den Biker kommen nun ein Bußgeld von 600 Euro, ein Fahrverbot von drei Monaten und zwei Punkte in Flensburg zu.

Insgesamt wurden in Wuppertal im Rahmen des Marathons 9.834 Fahrzeuge gemessen. Davon waren 333 zu schnell unterwegs. Auch der Spitzenreiter der Polizei Düsseldorf, die ebenso für die Autobahnen in der Umgebung zuständig ist, war übrigens in Wuppertal unterwegs: Auf der A535 raste ein 24-Jähriger in seinem Hyundai Sport Coupé mit 189 Stundenkilometern in Richtung Sonnborner Kreuz an den Tempo-Kontrolleuren vorbei.

In dem Autobahn-Abschnitt ist Tempo 100 erlaubt. Der „sportliche“ Hyundai-Fahrer muss ebenfalls mit 600 Euro Geldbuße und einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen.