30.04.2016, 19.13 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Rollhockey-Viertelfinale: Die Löwen kämpften, aber sind draußen

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Legen bald wieder los: die Rollhockey-Löwen des RSC Cronenberg. -Foto: Archiv

Die RSC-Löwen wurden ihrem „Spitznamen“ heute Nachmittag, 30. April 2016, vollauf gerecht: Der Rollhockey-Bundesligist kämpfte im zweiten Play-Off-Viertelfinale wie ein Löwe, am Ende zogen der RSC Cronenberg aber doch den Kürzeren. Das Team von RSC-Trainer Marc Berenbeck verlor bei der RESG Walsum mit 4:5 und musste im Kampf um die deutsche Meitserschaft schon die Segel streichen.

Nach der 2:4-Niederlage im Heim-Viertelfinale zuvor, war die Ausgangslage klar: Die Löwen waren im heutigen zweiten Viertelfinale beim Altmeister in Duisburg zum Siegen verdammt, um ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen. Und zunächst sah es auch durchaus gut aus: Zwar gingen die Hausherren nach acht Minuten in Führung, in der 13. Minute besorgte Marco Bernadowitz jedoch den Ausgleich.

In der 20. Minute dann brachte Jordi Molet die Berenbeck-Mannen sogar in Führung. Nur eine Minute später konnte Walsum zwar egalisieren, in der 23. Minute besorgte Benjamin Nusch jedoch die 3:2-Halbzeitführung – voll im Soll gingen die Löwen somit in die Kabine. Nach Wiederanpfiff hielt der RSC-Vorsprung knapp eine Viertelstunde, dann jedoch erwischten die Roten Teufel starke zehn Minuten.

Zunächst kamen sie in der 38. Minute zum 3:3, in der 41. und 46. Minute drehten sie dann den Spieß zum 5:3 um. In den verbleibenden Minuten versuchten die Cronenberger alles, um das Blatt noch zu wenden, mehr als der Anschlusstreffer zum 4:5-Endstand kurz vor Abpfiff durch Marco Bernadowitz (50.) sprang jedoch nicht mehr heraus. Für die erfolgsverwöhnten Cronenberger war die Saison damit ungewohnt früh beendet.

In aller Ruhe können sie nun daran gehen, sich auf die kommende Spielzeit vorzubereiten. Die erfolgreiche Nachwuchsarbeit an der Ringstraße und die guten Leistungen der in dieser Saison nachgerückten Jung-Löwen machen jedoch Hoffnung, dass der RSC vielleicht schon in der Spielzeit 2016/17 wieder ein ernsteres Wörtchen um die Titel mitspielen kann.

Und auch wenn es damit noch etwas länger dauern sollte, das Konzept der Cronenberger, auf die eigene Jugend zu setzen, statt Geld für teure Einkäufe in die Hand zu nehmen, ist in jedem Fall das nachhaltigere…