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29.06.2016, 16.59 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Sparda-Bank-Cross-Triathlon: Trainingsstart für die Rookies

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Die Verantwortlichen und Sponsoren des diesjährigen Sparda-Bank-Cross-Triathlons mit den zehn „Rookie“-Neulingen.

Egal ob die Sonne scheint oder nicht, am 18. September 2016 wird das Wasser im Freibad Neuenhof garantiert wieder „kochen“: Ab 10 Uhr werden dann 320 Teilnehmer ins Wasser springen und Bahnen ziehen – die Schwimm-Disziplin ist auch diesmal wieder der Auftakt zum Sparda-Bank CrossTriathlon. Auch bei der neunten Auflage gibt es zwei Wettbewerbe: Im Rennen um das Bergische Hämmerchen gilt es 500 Meter zu schwimmen, dann 14 Kilometer auf dem Fahrrad durchs Burgholz zu absolvieren, bevor zum Finale fünf Lauf-Kilometer auf der Sambatrasse bewältigt werden müssen. Der Bergische Hammer wartet mit 750 Schwimmmetern, 28 Kilometern auf dem Rad sowie einem Zehn-Kilometer-Lauf auf.

Auch wenn selbst das „Hämmerchen“ in den Ohren vieler nach einem „Hammer“ klingt und obwohl es bis zum 9. Cross-Triathlon noch fast drei Monate hin ist – das vom Tri-Club Wuppertal organisierte Sport-Event ist bereits seit April ausgebucht. 450 Teilnehmer werden als Einzelstarter und in den Staffeln dabei sein – „es könnten weitaus mehr sein“, erklärt Dieter Fickert vom Tri-Club: „Das wollen wir aber nicht, denn wir wollen uns absetzen und eine familiäre Veranstaltung bleiben.“

Das ist eines der Erfolgsgeheimnisse, die am 18. September Teilnehmer aus allen Richtungen ins Neuenhof kommen lassen wird; zumal der Sparda-Bank-Triathlon mit einer Cross-Disziplin aufwarten kann, ist das Sport-Spektakel in ganz NRW eine absolute Besonderheit. Und zugleich auch eine Herausforderung: Bei der anspruchsvollen Radstrecke durchs Burgholz müssen die Hammer-teilnehmer einen Höhenunterschied von insgesamt 670 Metern überwinden, beim Hämmerchen sind es immerhin 330 Höhenmeter.

Trainingsstart für zwei Rookies aus Cronenberg

Entsprechend respektvoll gehen die zehn diesjährigen Rookies, welche vom Tri-Club unter der Leitung von Personal-Trainer Stavro Petri auch in diesem Jahr fit für den Start gemacht werde, den besondern Triathlon an. Nesthäkchen ist die erst 16-jährige Frederike Jütz, mit 49 Jahren ist Angela Lesina aus Cronenberg die älteste Teilnehmerin. Die Rookie-Mischung ist kunterbunt: Da sind Teilnehmerinnen, die nach einer Kinder-Auszeit wieder die sportliche Herausforderung suchen, da ist der Cronenberger Christian Alewelt (38), der sich einfach einmal in der Kombi-Sportart versuchen möchte, und nicht zuletzt ist da die dreifache Mutter Claudia Urssu, die ihrem Ehemann nacheifern möchte, der den Triathlon vor zwei Jahren als Rookie absolvierte.

Ein Ziel verbindet eigentlich alle: Das „Hämmerchen“ zu meistern und mit einem Lächeln auf Korzert durchs Ziel einzulaufen. Damit das klappen könnte, legen sie sich seit dieser Woche ins Zeug: An sechs Tagen pro Woche wird trainiert, wobei Trainer Stavro Petri den „Schweinehund“ aus Erfahrung kennt: „Das Schwimmen ist für die meisten das Problem“, weiß der Personaltrainer – Kunststück, das Training im Schwimmsport-Leistungszentrum beginnt ja auch um 6.45 Uhr…

Schnell anmelden: Noch wenige Staffelplätze frei

Übrigens: Zwar sind beide Wettbewerbe restlos ausgebucht, für „eine Handvoll Staffeln“ aber gibt es noch einzelne freie Starterplätze: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, ermuntert Dieter Fickert alle Interessierten, schnell unter www.triathlonclub-wuppertal.de zuzuschlagen und sich einen der letzten Plätze zu sichern.