Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

12.09.2016, 16.36 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Dörper Kirmes: Heute „Großkampftag“, morgen Familientag

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Seit Samstag geht es auf der Kemmannstraße wieder rundherum – noch bis zum morgigen Dienstag lockt die Cronenberger Kirmes zu einem Jahrmarkt-Bummel über den gesperrten Straßenabschnitt zwischen Lindenallee und der Straße Zum Tal: Ob Karussells, Autoscooter, Schießstand und Geschicklichkeitsspiele – für jede Altersklasse ist etwas dabei. Natürlich dürfen auch Popcorn, Paradiesäpfel, Lebkuchenherzen und gebrannte Mandeln nicht fehlen.

Während sich die Schausteller am Wochenende über Top-Kirmeswetter freuen konnten, kommen sie zum Wochenstart erst richtig ins Schwitzen: Zumal die Sonne weiter lacht, wird am inoffiziellen „Cronenberg-Montag“ heute das halbe Dorf auf der Kirmes-Meile erwartet. Bei Backfischbrötchen und Bier kann man hier jede Menge alter Bekannter wiedersehen, die man sonst vielleicht nur auf der Werkzeugkiste trifft – oder eben montags auf der Dörper Kirmes…

Im Netz gehen die Meinungen zum diesjährigen Schausteller-Treiben indes ziemlich auseinander: „Früher war sie besser“, „schrumpft immer mehr“ oder „echt armselig“, lauten die Negativ-Urteile. Die Fans von Kettenkarussell, Scooter & Co. finden derweil, dass die kleinen Besucher mit den vorhandenen Fahrgeschäften immer noch voll auf ihre Kosten kommen. Schließlich sei Cronenberg ja auch ein „Dörfchen“ und nicht die Großstadt – Essen und Trinken gehe auf der Kirmes sowieso immer.

Abgesehen davon sei die Dörper Kirmes ja ohnehin mehr Treffpunkt als Jahrmarkt spektakulärer Fahrgeschäfte: „Kirmes war und ist der rote Teppich von Cronenberg – sehen und gesehen werden“, findet eine Kommentatorin: „Hier freut sich jeder auf jeden.“ Wer sich sein eigenes Bild machen möchte, sollte sich den heutigen Montagabend nicht entgehen lassen. Wer Kinder hat, dem ist eher der morgige Dienstag empfohlen – am Schluss-Tag ist traditionell Familien-Tag mit vergünstigten Preisen…

Foto: Odette Karbach