02.03.2017, 13.24 Uhr   |   Matthias Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Cronenberg 21“: Modellbahntage starteten im Zentrum durch

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Modelleisenbahntage“-Initiator Martin Ribbe (li.) zeigte sich mit dem Verlauf im neuen „Hauptbahnhof“vollauf zufrieden.

Zuerst waren die Modelleisenbahn-Freunde traurig, dass sie ihre Anlagen nicht mehr in der Friedenskirche „unter  Dampf“ setzen konnten. Doch am 18./19. februar 2017 war man schnell versöhnt: In den neuen „Hauptbahnhof“, das Zentrum Emmaus in der Ortsmitte, kamen mehr Gäste denn je zu den Cronenberger Modelleisenbahn-Tagen.

Auch in dem Gemeindezentrum an der Hauptstraße gab Initiator und Kantor Martin Ribbe wieder Ratschläge und Tipps zum Modellbau. Die „Modulisten“ hatten genug Platz für ihre zusammengesetzte Bahnanlage in Spur H0, bei der es auch diesmal wieder viel Cronenberg-Kolorit im Miniformat zu bewundern gab. So unter anderem den nachgebauten Küllenhahner Bahnhof oder die Flotte der Freiwilligen Feuerwehr Hahnerberg im Maßstab 1:87. Diese hatte Feuerwehrmann Jochen Gietenbruch in den Versionen von 1990 und 2010 bis auf die Leitern und Nummernschilder mit viel Liebe zum Detail nachempfunden.

In der Mitte des Zentrums  fuhren die großen Loks und auch der Lok-Doktor saß mitten im Geschehen – da freuten sich Groß und Klein und konnten sich nicht satt sehen. In einem anderen Raum des Gemeindezentrums hieß es: „EEP – Eisenbahn virtuell“. Seit 18 Jahren gibt es selbstgebaute Modellbahn-Anlagen auch nur virtuell via Bildschirm, erstmals wurden sie nun in Cronenberg vorgestellt. Alles ist dabei eindimensional, das spart nicht nur Platz. Es kann zudem auch unter stolzen 40.000 Modellen gewählt und jede Anlage mit Häusern, Landschaften und Figuren kilometergroß und individuell zusammengesetzt werden. Nur anfassen geht nicht!

Das war derweil bei Jürgen Wisker ausdrücklich erlaubt: Der Oldtimer-Fan hatte wieder seine über 80 Jahre alte Anlage in Spur 0 mitgebracht – ein großer Modellbahn-Spaß aus bedrucktem Blech, Schienen, Zubehör und leuchtenden Lämpchen, der nicht nur die kleinen „Eisenbahner“ begeisterte. Apropos: Die „Cronenberger Modellbahnschau 2.0“ wusste am neuen Schauplatz mitten in Cronenberg insgesamt zu begeistern. Endgültig rund wurde das Event durch das Café Emmaus, das an der Bahnsteigkante zum gemütlichen Plausch einlud.