Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

14.05.2017, 13.05 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Landtagswahl 2017: So hat das CW-Land gewählt

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Update (20.40 Uhr):
Das Ergebnis aus Cronenberg steht fest: CDU-Kandidat Kai Sturmfels landete im Dorf mit 35,48 Prozent der Stimmen knapp vor SPD-Amtsinhaber Josef Neumann, für den 33,78 Prozent der Wähler votierten. Die FDP-Kandidatin Eva Schroeder kam mit 10,48 Prozent auf Platz 3, Grünen-Kandidat Klaus Lüdemann erhielt im Dörper Stadtbezirk 8,04 Prozent, die AfD-Kandidatin Regine Grimm kam auf 7,10 Prozent und Jens Jürschke erzielte für die Linke 5,11 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung in Cronenberg lag bei gewohnt starken 71,66 Prozent.

Dass Kai Sturmfels damit in den Landtag einzieht, heißt das aber nicht – im Gegenteil: Im Gesamt-Wahlkreis 33 sieht Josef Neumann weiterhin wie der Sieger aus: Bei noch sechs ausstehenden Wahllokalen führt Neumann weiter mit derzeit 36,04 Prozent vor seinem Herausforderer Sturmfels, der aktuell auf 33,15 Prozent kommt.

Update (20.30 Uhr):
Jetzt kristallisieren sich allmählich die Endergebnisse in den Wuppertaler Wahlkreisen heraus. Nach Auszählung von mehr als zwei Drittel der Wahllokale liegt die SPD in Wuppertal bei den Zweitstimmen ebenso vorn, wie in den beiden Wahlkreisen – die SPD-Amtsinhaber Dietmar Bell und Andreas Bialas sind auf allerbestem Wege, ihre Landtagsmandate verteidigen zu können.

Trotz des sich abzeichnenden Machtwechsels in Düsseldorf scheint Wuppertal weiter mit drei SPD-Abgeordneten im Land vertreten zu sein: Denn auch im Cronenberger Misch-Wahlkreis Wuppertal III – Solingen I liegt Amtsinhaber Josef Neumann (SPD) in Führung. Nach Auszählung von 80 der 92 Wahllokale kommt Josef Neumann auf 36,21 Prozent der Erststimmen, Kai Sturmfels (CDU) liegt bei 33,06 Prozent.

In Cronenberg indes scheint der CDU-Kandidat knapp die Nase vorn zu behalten: Nach 17 von 18 Wahllokalen liegt Kai Sturmfels (CDU) im Stadtbezirk aktuell bei 35,69 Prozent, während auf Josef Neumann derzeit 33,45 der Stimmen entfallen – insgesamt im Landtags-Wahlkreis liegt aber Josef Neumann vorne.

Update (20 Uhr):
In Wuppertal sind mittlerweile mehr als die Hälfte der Wahllokale ausgezählt. Demnach verliert die SPD zwar satt bei den Erst- und Zweitstimmen, kann sich aber derzeit dennoch vor der CDU behaupten. Aktuell liegt die SPD bei den Zweitstimmen bei 32,37 Prozent, die CDU kommt auf 27,04 Prozent. Die FDP hat 12,68 Prozent, die AfD 8,63 Prozent, die Grünen liegen bei 7,42 Prozent und die Linke bei 6,58 Prozent.

Ähnlich sieht es im bei den Erststimmen im Cronenberger Wahlkreis 33 aus: Nach der Auszählung von 48 von 92 Wahllokalen kommt Josef Neumann derzeit auf 36,19 Prozent. CDU-Kandidat Kai Sturmfels liegt ihm jedoch mit 33,20 Prozent im Nacken – entschieden ist hier weiter noch nichts.

Update (19.45 Uhr):
Die Zwischenstände aus ganz Wuppertal und dem Cronenberger Wahlkreis 33 (Wuppertal/Solingen) liegen weiterhin nicht im NRW-Trend: Während in ganz Wuppertal die SPD nach 118 von 265 Schnellmeldungen sowohl bei den Erst- wie auch bei den Zweitstimmen die Nase vorn hat, ist es im CW-Land genauso: Hier liegen mit 39 Schnellmeldungen mittlerweile die Ergebnisse von über einem Drittel der Wahllokale vor.

Zwischenzeitlich hat Josef Neumann seinen CDU-Herausforderer wieder überholt: Aktuell kommt der SPD-Amtsinhaber auf 36,58 Prozent, Kai Sturmfels liegt derzeit bei 32,74 Prozent der ausgezählten Stimmen. Während die Wahl im Land gelaufen ist, bleibt es weiter spannend, wer den Cronenberger Wahlkreis holen kann…

Update (19.25 Uhr):
Es geht jetzt Schlag auf Schlag: Mit 57 Wahllokalen ist jedes fünfte Wuppertaler Lokal ausgezählt. Weiterhin liegt die SPD gegen den NRW-Trend bei den Erst- und Zweitstimmen vor der CDU. Im Cronenberger Wahlkreis 33 dauert das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Josef Neumann (SPD) und Kai Sturmfels (CDU) an.

Nach 16 von 92 Schnellmeldungen liegt SPD-Amtsinhaber Neumann jetzt aber mit 34,96 Prozent knapp hinter seinem CDU-Herausforder, der aktuell auf 35,35 Prozent kommt.

Update (19.10 Uhr):
Nach 24 von 265 Schnellmeldungen ist der Zwischenstand gekippt: Nun liegt die SPD bei den Erststimmen mit 36 Prozent vorne, die CDU kommt aktuell auf rund 31 Prozent. Die Grünen rangieren aktuell bei neun Prozent, die FDP bei knapp 8 Prozent, die AfD liegt unter der 8-Prozent-Marke und die Linke bei 6,5 Prozent.

Auch im Cronenberger Wahlkreis hält sich Amtsinhaber Josef Neumann (SPD) weiter gegen den NRW-Trend: Neumann hat nach 8 von 92 Schnellmeldungen rund 36,7 Prozent, auf CDU-Herausforderer Kai Sturmfels entfallen 34,3 Prozent. Wie schon angemerkt, die Zwischenstände können stark schwanken, je mehr Ergebnisse eingehen. FDP-Kandidatin Eva Schröder kommt aktuell auf rund 9 Prozent, Klaus Lüdemann (Grüne), Jens Jürschke (Linke) und die AfD-Kandidatin Regine Grimm liegen derzeit bei 6,5 Prozent.

Update (18.55 Uhr):
Während sich im Land starke Verluste von SPD und Grünen abzeichnen und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) bereits ihre Wahlniederlage eingestanden hat, sieht es auch in Wuppertal nach einer Niederlage von Rot-Grün aus: Nach den ersten Schnellmeldungen aus den Wahllokalen ist die SPD in der Stadt bei den Erststimmen auf rund 33 Prozent abgerutscht, die CDU liegt bei rund 36 Prozent.

Der Zwischenstand basiert aus erst wenigen Meldungen, die Prozentzahlen können sich also noch wesentlich veränderen. Nach der ersten Schnellmeldung aus dem Cronenberger Wahlkreis 33 liegen Josef Neumann (SPD) und sein CDU-Herausforderer Kai Sturmfels Kopf an Kopf. Auf Neumann entfallen aktuell 38,57 Prozent, Sturmfels liegt mit 36,86 Prozent knapp dahinter.

Update (18.05 Uhr):
Nordrhein-Westfalen hat gewählt und fest steht bereits: Die NRW-Bürger sind fleißiger zur Wahl gegangen als bei den Wahlen vor fünf Jahren. Landesweit scheint sich das Wähler-Plus bei rund sechs Prozent einzupendeln – nach Angaben des Landeswahlleiters hatten bis 16 Uhr rund 59 Prozent der Berechtigten ihre Stimmen abgegeben – im Vergleich: 2012 schritten lediglich 52,50 Prozent der Wähler an die Urnen.

Voll im Trend liegt Wuppertal: Hier gingen heute nach einer Prognose der Stadt 62,5 Prozent der Berechtigten in die Wahllokale – vor fünf Jahren lag die Wahlbeteiligung noch bei nur 56,9 Prozent.

Update (17.10 Uhr):
Die letzte Stunde der Landtagswahl 2017 in NRW hat geschlagen – in weniger als einer Stunde schließen die Wahllokale. Die Wahlbeteiligung ist weiterhin höher als bei der Abstimmung 2012: Bis 17 Uhr hatten nach Schätzung der Stadt knapp 60 Prozent der Berechtigten ihre Stimme abgegeben – das sind rund sechs Prozent mehr als bei der Landtagswahl vor fünf Jahren.

Update (15.50 Uhr):
Der Trend zu einer höheren Wahlbeteiligung scheint sich zu stabilisieren: Nach einer Prognose der Stadt hatten um 15 Uhr mehr als die Hälfte der Berechtigten in ganz Wuppertal ihre Stimmen abgegeben.

Die Beteiligung lag demnach bei 50,4 Prozent, das sind exakt fünf Prozent mehr Wahlberechtigte als vor fünf Jahren. Bei der Landtagswahl 2012 waren in der Stadt zu diesem Zeitpunkt 45,4 Prozent der Wähler an die Urnen gegangen.

Erstnachricht:
Am heutigen Sonntag, 14. Mai 2017, ist nicht nur Muttertag, sondern auch Wahltag in Nordrhein-Westfalen (NRW): Landesmutter Hannelore Kraft (SPD), die seit 2010 im Land regiert, stellt sich im Kampf um das Amt des Ministerpräsidenten/der Ministerpräsidentin ihrem Top-Herausforderer Armin Laschet (CDU). Rund 17,6 Millionen NRW-Einwohner sind aufgerufen, einen neuen Landtag in Düsseldorf zu bestimmen.

Jeder Wähler hat zwei Stimmen. Mit der Erststimme wird der Direktkandidat einer Partei im jeweiligen Wahlkreis gewählt. Mit der Zweitstimme stimmt man für die Landesliste einer Partei. Einer der insgesamt 128 NRW-Wahlkreise ist der Wahlkreis Wuppertal III – Solingen II. Hierzu gehört neben den westlichen Stadtteilen Wuppertals, Elberfeld-West und Vohwinkel, sowie den Quartieren Grifflenberg und Friedrichsberg auch der Stadtbezirk Cronenberg. Zudem zählen auch der Solinger Stadtbezirk Gräfrath sowie Teile von Wald dazu.

CW-Land zählt zum „Misch-Wahlkreis“ Wuppertal III – Solingen I

Insgesamt sind in dem Misch-Wahlbezirk rund 90.000 Menschen stimmberechtigt. Bei der vorgezogenen letzten Wahl im Jahr 2012 verteidigte Josef Neumann (SPD) den Wahlkreis, den er 2010 erstmals direkt für die SPD geholt hatte, mit 45,3 Prozent der Stimmen. Neben Neumann treten fünf weitere Bewerber im Wahlkreis Wuppertal III – Solingen I an: Kai Sturmfels (CDU), Klaus Lüdemann (Grüne), Eva Schroder (FDP), Jens Jürschke (Linke) sowie Regine Grimm für die AfD. Mehr zu den einzelnen Direkt-Bewerbern findet sich auf der Sonderseite zur NRW-Wahl in unserer letzten Print-Ausgabe.

Die einzelnen Wahllokale haben noch bis 18 Uhr zur direkten Stimmabgabe geöffnet. Bisher zeichnet sich eine stärkere Wahlbeteiligung als bei der letzten Landtagswahl ab: Bis 12 Uhr hatten in den 222 Urnenwahlbezirken 32,3 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben – das sind rund vier Prozent mehr Stimmberechtigte als bei der Wahl 2012. Die Beteiligung bei der letzten Landtagswahl lag in Wuppertal bei 56,8 Prozent.

Ab 17 Uhr: Wahl-Party im Rathaus Barmen

Die Stadt lädt ab 17 Uhr zur Landtagswahl-Party ins Rathaus Barmen an den Johannes-Rau-Platz: Auf der Bühne im Lichthof wird Moderatorin Angela Wegener ab 18 Uhr die eintrudelnden Ergebnisse kommentieren und analysieren sowie Interviews zur Wahl führen. Die nach und nach eintreffenden Ergebnisse der einzelnen Stimmbezirke werden zudem auf Leinwänden und Bildschirmen zu verfolgen sein.

Wer das Wahlgeschehen nicht aus dem Barmer Rathaus, sondern lieber von daheim aus beobachten möchte, muss nicht runter von der Couch: Die Wuppertaler Wahlergebnisse werden in Echtzeit auf der städtischen Internetseite unter www.wuppertal.de abrufbar sein. Gleiches gilt für die „VoteManager“-App fürs Handy und Tablet, die sowohl im Apple-Store als auch im Google-Play-Store kostenlos erhältlich ist. Natürlich wird auch die CW online zum Wahlausgang berichten.