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26.06.2017, 12.36 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Nichts verlernt: Ü35-Löwen verteidigen Rollhockey-Meisterschaft

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Die erfolgreichen „Oldies“ des RSC Cronenberg. - Foto: Marcus Müller

Die Löwen-„Oldies“ haben nichts verlernt: Bei der deutschen Ü35-Meisterschaft holten die Rollhockey-Altherren des RSC Cronenberg mit blütenreiner Weste den Meisterpokal: Mit fünf Siegen aus fünf Spielen waren die Ü35-Löwen in der heimischen Alfred-Henckels-Halle eine Klasse für sich und behielten den Siegerpokal in Cronenberg.

Direkt im ersten Spiel des zweitägigen Turniers am vergangenen Wochenende, 24./25. Juni 2017, setzte das Team von RSC-Betreuer Sascha Schildberg ein Ausrufezeichen: Der Tabellenletzte aus Altencelle hatte beim 8:0 nicht den Hauch einer Chance. Auch in den weiteren Partien an der Ringstraße kamen Erinnerungen an die glorreichen RSC-Zeiten auf: Die Spielgemeinschaft aus Gera und Chemnitz wurde mit 7:3 geschlagen, wobei Andreas Druzovic, Sascha Trelle, Jan Velte und Dirk Brandt die Treffer erzielten. Beim folgenden 3:0 gegen die TSG Darmstadt trug sich dann auch Andreas Thiel in die Torschützenliste ein.

Im dritten Spiel des Tages war es zunächst spannender: Nachdem es gegen den ERV Schweinfurt zunächst 1:1 stand, zogen die Löwen-Recken zwar unter anderem durch Treffer von Jordi Molet und Martin Berenbeck bis auf 5:2 davon. Der Drops gegen die Franken war damit aber noch nicht gelutscht, denn Schweinfurt kam bis auf 4:5 heran. Marco Bernadowitz stellte dann ein Zwei-Tore-Polster zum 6:4 her, bevor die Bayern sich selbst schwächten: Nachdem sie eine Rote Karte kassiert hatten, war die Partie praktisch gelaufen. Am Ende fuhren die Cronenberger mit 7:4 den dritten Sieg ein.

Mit der Schlusspartie des Meisterschafts-Turniers bewiesen die Spielplan-Macher des Verbandes den richtigen Riecher: Die Partie zwischen Tabellenführer RSC und dem Zweiten IGR Remscheid zum Finale des Turniers war ein echtes Endspiel der beiden stärksten Mannschaften der Meisterschaft. Und das begann für die Löwen-„Oldies“ alles andere als positiv: Schon nach fünf Minuten kassierte Jan Velte Blau und Remscheid ging in Front.

Andreas Druzovic und Dirk Brandt drehten den Rückstand dann aber noch vor der Pause in ein 2:1 für den RSC um. Im zweiten Abschnitt gaben die Gastgeber den Vorsprung nicht mehr aus der Hand, letztlich sicherten sich die RSC-Altherren die „Schale mit einem knappen 4:3 vor dem bergischen Lokalrivalen aus der Nachbarstadt.

RSC, deutscher Ü35-Meister 2017: Carsten Tripp, Dominik Capozzoli – Sascha Trelle, Andreas Thiel, Dirk Brandt, Martin Berenbeck, Andreas Druzovic, Jan Velte, Jordi Molet, Marco Bernadowitz.

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