Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

27.06.2017, 16.10 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Dumm gelaufen“: Verkehrssünder kehrte an Unfallstelle zurück

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Bei gerade einmal 42 Prozent lag im vergangenen Jahr in Wuppertal die Aufklärungsquote bei Unfallfluchten. Kommissar Zufall – gepaart mit der Aufmerksamkeit von Anwohnern – sorgten indes dafür, dass die bescheidene Bilanz durch eine Unfallflucht auf Küllenhahn nicht noch weiter getrübt wird: Nachdem hier am Samstagabend, 16. Juni 2017, an einem geparkten VW Caddy der Seitenspiegel abgefahren worden war, konnte die Polizei den mutmaßlichen Verursacher ausfindig machen.

Anwohner der Nesselbergstraße waren gegen 22 Uhr durch einen dumpfen Knall und Scheppern auf die Unfallflucht aufmerksam geworden. Während sie auf der Straße den Schaden an dem Pkw begutachteten, fuhr ein Mitsubishi die Nesselbergstraße entlang – mit ebenfalls beschädigtem Seitenspiegel. Das kam den Anwohnern natürlich komisch vor – sie merkten sich das Kennzeichen und informierten die Polizei.

Die traf den 65-jährigen Mitsu-bishi-Fahrer an seiner Wuppertaler Wohnanschrift an. Da der mutmaßliche Unfallsünder alkoholisiert war, wurde er zur Blutentnahme gebeten.