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17.08.2017, 14.58 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Waldjugendspiele: Grundschüler „auf Du und Du“ mit dem Wald

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Viel Spaß beim Baumsägen hatten Charlotte und Emily (9 Jahre), sowie Luca (8 Jahre) von der Grundschule am Hammersberger Weg. -Foto: Matthias Müller

Bei den „Waldjugendspielen“ geht es stets für junge Schüler um Zusammenarbeit und Erleben, so auch bei der zwölften Auflage am Freiluft-Unterrichtsplatz der Station Natur und Umwelt (StNU). Etwa 350 Grundschüler aus ganz Wuppertal kamen an den drei Tagen an die Jägerhofstraße und hatten viel Spaß am Wald mit all seinen Facetten.

Mit einem Fragebogen ging es vom Unterrichtsplatz der Umweltstation auf eine zwei Kilometer lange Strecke durch den Stadtwald „Schreiners Busch“ und dann ins Gelpetal. Die Drittklässler hatten dort unter der Anleitung des Försters Jan Frieg und weiteren Mitarbeitern der Forstabteilung sowie der Deutschen Waldjugend insgesamt 18 unterschiedliche Aufgaben zum Thema Wald und Natur zu lösen.

Dabei war neben Beobachtungsgabe und Fantasie auch einiges an Geschick und Ausdauer gefragt. Offene Fragen wurden natürlich beantwortet. So erfuhren die Schüler unter anderem, ob sich Fuchs und Hase wirklich „Gute Nacht“ sagen oder wie man das Alter eines Baumes feststellt. An Exponaten wurde anschaulich gezeigt, welche Tiere im Wald zu finden sind. Im Parcours an der Station Natur und Umwelt ging es um Orientierung im Wald, das Absägen von Baumscheiben, um Waldgeräusche und Waldtiere – bei einem spannenden „Fichtenzapfen-Zielwerfen“ war Treffsicherheit gefragt.

Die Aufgaben und Übungen leiten die Kinder dazu an, eigene Erfahrungen und Beobachtungen in der Natur zu machen. So lernte der Nachwuchs ebenfalls, dass Abfälle wieder mitgenommen werden müssen, da sie nicht in die Natur gehören und weil diese für Wildtiere eine Gefahr darstellen können.