Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

23.09.2017, 17.50 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

RSC: Löwen zwingen Meister Iserlohn ins Penaltyschießen

Artikelfoto

Trotz kurzer Vorbereitung, trotz des Ausfalls beziehungsweise der „Auszeit“ dreier Spieler und trotz einer jungen Mannschaft starteten die Löwen des RSC Cronenberg am heutigen Samstag, 23. September 2017, absolut hoffnungsstimmend in die Saison 2017/18 der Rollhockey-Bundesliga.

Zwar gab es bei der ERG Iserlohn 7:8-Niederlage (2:4/6:6) nach Penaltyschießen. Allerdings präsentierten sich die Mannen von RSC-Trainer Jordi Molet beim amtierenden Meister am Hemberg voll auf Augenhöhe. Dabei erwischte der Gastgeber den besseren Start und ging durch Henke und Pereira mit 2:0 in Führung. Doch Spielertrainer Molet markierte in der 16. Minute den Anschlusstreffer. In der 19. Minute stellte die ERGI erneut durch Timon Henke den Abstand wieder her, aber Sebastian Rath netzte fünf Minuten später zum erneuten Anschlusstreffer ein.

Nachdem Iserlohn nach Blau für Rath kurz vor dem Pausenpfiff per Sechser durch Hilbertz zum 4:2-Halbzeitstand gekommen war, bescherte sich Rückkehrer Kay Hövelmann mit seinem Treffer zum 3:4 selbst ein geglücktes Comeback im RSC-Dress. Dann ließen die Löwen zwar nach dem 15. Teamfoul der Gastgeber einen Strafstoß liegen. In der 37. Minute aber besorgte Benjamin Nusch auf Pass von Kai Riedel das 4:4 für die Cronenberger.

Nach dem 10. Teamfoul des RSC bewies Neuzugang Fynn Hilbertz seine Qualitäten, indem er den fälligen Sechser der ERGI entschärfte. Sechs Minuten vor dem Abpfiff dann Riesenjubel beim Cronenberger Anhang: Sebastian Rath traf aus dem Gewühl zur erstmaligen Führung für die Grün-Weißen in die Iserlohner Maschen. Dann ließ Neu-Keeper Hilbertz seine Löwen noch einmal bangen: Nach Foul an Benjamin Nusch handelte sich die RSC-Keeper für seinen Protest Blau ein (46.).

Obwohl in Unterzahl hielten Ersatzkeeper Leon Geisler und seine Löwen zunächst aber den knappen Vorsprung fest. Schade: Zwei Minuten vor Schluss war es dann aber soweit, Sergio Pereira markierte das 5:5 für die Sauerländer. Jordi Molet hatte zwar nach dem 20. ERGI-Teamfoul die erneute Führung auf dem Schläger, der Leit-Löwe vergab aber den fälligen Sechser – damit ging die packende Partie in die Verlängerung.

Und hier brachte Sergio Pereira mit seinem „dritten Streich“ die Gastgeber schnell in Führung. Diese währte allerdings nur eine Minute – Sebastian Rath stellte postwendend das 6:6 her (58.), sodass die Partie ins Penaltyschießen ging. Und auch das wurde eine Zitterpartie: Von den ersten je sechs Strafstößen verwandelten beide Teams nur jeweils einen, am dramatischen Ende behielt Iserlohn mit 8:7 glücklich die Oberhand. Auch wenn damit zwei Punkte in Iserlohn blieben und der RSC nur einen mitnahm, die Löwen hatten einen tollen Liga-Start hingelegt!