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21.12.2017, 13.16 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Trick-Anrufe: Vorsicht vor „gefakten“ Rufnummern

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Die Polizei warnt eindringlich vor einer Masche, bei der sich Telefonbetrüger als Polizei oder auch Staatsanwaltschaft ausgeben und sogar unter Nummern anrufen, die tatsächlich Behörden-Nummern sind. So informierten im Laufe der Woche gleich drei Betroffene die Polizei Cronenberg darüber, dass sie derartige dubiose Anrufe erhalten hatten. In einem Fall wurde dabei die Rufnummer des Polizeipräsidiums Wuppertal angezeigt, im Fall einer 80-jährigen Hahnerbergerin war es sogar die Nummer des Bundeskriminalamtes.

In zwei Fällen gaben die mutmaßlichen Telefonbetrüger vor, dass gegen die Betroffenen etwas vorläge. Durch eine Geldzahlung könnten sie die Haftbefehle abwenden, insofern forderten die falschen Polizisten beziehungsweise Staatsanwälte die Cronenberger Senioren auf, doch schnell zur Bank zu gehen und die betreffende Summe abzuheben. Pech für die dreisten Betrüger: Die Dörper Betroffenen zeigten sich in allen Fällen auf der Höhe und gingen nicht zur Bank, sondern meldeten die betrügerischen Telefonate vielmehr bei der Polizei.

Die Polizei rät ausdrücklich zur Vorsicht bei dubiosen Anrufen. Kriminelle können alle Rufnummern mit simplen technischen Tricks manipulieren – sogar die Notrufnummer „110“. Jede beliebige Nummer, also auch die Rufnummern von Polizei, BKA oder auch Staatsanwaltschaften, kann ganz einfach via Internet manipuliert werden. Insofern sollten Betroffene sich selbst erst auf einem sicheren Wege rückversichern, bevor sie irgendwelchen Aufforderungen von Anrufern folgten. Weitere Geschädigte können sich bei der Polizei unter Telefon 0202 247 13 90 (Cronenberg) oder unter 0202 284-0 (Präsidium) melden.