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14.01.2018, 11.42 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Rollhockey-Bundesliga: RSC-Teams mit Niederlagen ins neue Jahr

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Im ersten Spiel 2018 kassierten die Herren des RSC Cronenberg eine Niederlage: Nicht unbedingt unerwartet verloren die Löwen im bergischen Derby am gestrigen Samstagabend, 13. Januar 2018, beim Tabellendritten IGR Remscheid mit 2:6 (1:2).

Nachdem die Cronenberger durch einen Doppelschlag mit 0:2 in Rückstand geraten waren (13./14.), parierte zunächst RSC-Keeper Fynn Hilbertz einen Sechser, bevor Spielertrainer Jordi Molet kurz vor dem Pausenpfiff seinen Sechser zum 1:2-Halbzeitstand verwandelte. Der zweite Durchgang lief gerade zwei Minuten, als die Remscheider den alten Abstand zum 3:1 wieder herstellten (27.). Nachdem der RSC-Keeper in der 35. Minute einen weiteren Strafstoß nach dem 15. RSC-Teamfoul entschärfen konnte, hatte Hilbertz in der 39. Minute keine Chance.

Ein abgefälschter Fernschuss schlug zum 1:4 im Löwen-Gehäuse ein, nur eine Minute später zappelte die Kugel zum fünften Mal in den RSC-Maschen (40.). Finn Hilbertz war dabei kein Vorwurf zu machen: In der 45. Minute entschärfte er einen weiteren IGR-Strafstoß, der nach dem 20. RSC-Teamfoul fällig geworden war. Nur zwei Minuten später musste sich der Löwen-Keeper aber erneut zum 1:6 (47.) geschlagen geben. Wenige Sekunden vor der Schlusssirene stellte Niko Morovic dann den 2:6-Endstand her.

Während die Remscheider ihren dritten Tabellenplatz festigten, müssen die RSC-Löwen auf Rang 8 nun punkten, damit die Teilnahme an den Play-Offs nicht noch in Gefahr gerät. In den nächsten beiden Heimspielen, am  17. Januar (20 Uhr) gegen die Moskitos und 20. Januar (15.30 Uhr) gegen den RHC Recklinghausen sind Siege also Pflicht.

Auch die Damen des RSC starteten mit einer Niederlage ins neue Jahr: Gegen Meister ERG Iserlohn unterlagen die Dörper Cats ebenso erwartet, konnten die Niederlage aber mit 1:7 (1:2) in Grenzen halten. Ex-RSC-Spielerin Maren Wichardt brachte die ERGI mit zwei schnellen Toren in Führung. Das war es dann aber aus Iserlohner Sicht im ersten Abschnitt: Die Cats kamen besser ins Spiel und zur Halbzeit durch Anna Kaub sogar zum Anschlusstreffer.

In der zweiten Halbzeit war es ein weiterer Doppelschlag von Maren Wichardt, der für den 1:4-Rückstand sorgte – damit war die Partie gelaufen und Cats-Trainer Michael Witt nutzte die verbleibenden Spielminuten, um alle seine Spielerinnen zum Einsatz kommen zu lassen. Im nächsten Bundesliga-Spiel empfangen die RSC-Damen am 20. Januar den punktlosen Tabellenletzten RHC Recklinghausen in der heimischen Henckels-Halle. Anpfiff an der Ringstraße wird nach dem Löwen-Spiel um 18 Uhr sein.