Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

30.08.2018, 17.22 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Schulanfang: Mehr i-Dötze im Tal, weniger im CW-Land

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Wuppertal ist weiter im Aufwind – zumindest was die Zahl der Erstklässler anbelangt: Stieg die Zahl der Erstklässler bereits im vergangenen Jahr auf 3.100 an, so kann das städtische Schulamt für das neue Schuljahr erneut eine Zunahme der Neu-Schüler vermelden: Nach vorläufigem Stand erlebten diese Woche 3.150 Wuppertaler Kinder ihren ersten Schultag. Zum Vergleich: 2016 lag die Zahl der Erstklässler noch bei 3.004 – also ein Anstieg von rund fünf Prozent seit dem.

Gegen den Stadt-Trend: Weniger Anmeldungen im CW-Land

Nachdem das im letzten Jahr auch im CW-Land ähnlich war, sind die Neuschüler-Zahlen diesmal rückläufig: Abteilungsleiter Rainer Neuwald vom Schulamt liegen aktuell 345 Anmeldungen für die Grundschulen in Cronenberg und der Südstadt vor. 2017 lag die Zahl noch bei 388 Kindern – ein satter Rückgang von rund elf Prozent also. Entsprechend werden an allen sieben Grundschulen gleich viele oder sogar weniger Schultüten zu sehen sein, lediglich die Katholische Grundschule Reichsgrafenstraße mit 58 Anmeldungen (2017: 55) und die Grundschule Küllenhahn mit 56 i-Dötzen (55) werden mehr Neu-Schüler begrüßen.

Gleich geblieben sind nach vorläufigem Stand die Anmeldezahlen nur an der Grundschule Hermann-Herberts (46), an allen anderen Grundschulen werden nächste Woche weniger Kinder ihre Einschulung erleben: Besonders drastisch fiel der Rückgang am Hütterbusch aus, die diesmal 35 ABC-Schützen vermeldet (2017: 52). Aber auch die Grundschule Distelbeck mit 37 Erstklässlern (2016: 47), die Städtische Grundschule Reichsgrafenstraße mit 67 Neuschülern (74) und die Rottsieper Höhe mit 46 Anmeldungen (51) verbuchen weniger i-Dötze als im Vorjahr.

Cronenberg: Zehn Prozent weniger i-Dötze

Während die Anzahl der Erstklässler in der Südstadt (insgesamt 162) im Vergleich zum Vorjahr (176) um rund acht Prozent schrumpfte, fällt der Rückgang in Cronenberg sogar noch höher aus: Mit 183 Kindern werden im Dorf rund zehn Prozent weniger Kinder als in 2017 (204) eingeschult. Für Rainer Neuwald keine Überraschung, denn die städtischen Zuwächse resultieren zumeist aus EU-Zuwanderern, die sich weniger in Cronenberg als vielmehr entlang der Talachse niederlassen. Allerdings: Südhöhen-Nachbar Ronsdorf vermeldet kein Minus bei den Neu-Grundschülern…

Auch für die kommenden Jahre rechnen die städtischen Schulplaner mit leicht steigenden Zahlen – entlang der Talachse. Schulraum stehe daher nicht mehr zur Disposition. Im Gegenteil, es werde mehr gebraucht – aber nicht im Dorf…