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24.09.2018, 13.06 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Alle acht Meistertitel: U11 macht historische RSC-Saison komplett

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Das „historische“ U11-Meisterteam des RSC Cronenberg mit Trainer Dominik Capozzoli (hi. re.): Noah Walter, Alessandro Failla - Phil Capozzoli, Miriam Simon, Collin Fischer, Luis da Silva, Riccardo Failla, Carlota Molet Sabeter, Pia Bremer, Albert Grusenick, Alexander Freitag. -Foto: privat

Historischer Erfolg für die Rollhockey-Jugendabteilung des RSC Cronenberg: Erstmals in der Vereingeschichte gelang es dem Nachwuchs des Dörper Rollhockey-Bundesligisten, alle deutsche Jugend-Meisterschaften nach Cronenberg zu holen. In allen acht Altersklassen vom U9-Jahrgang bis zum U20-Titelkampf holten die grün-weißen Youngster „die Schalen“ an die Ringstraße – nachdem bereits in den letzten Jahren fast alle Titel ins Dorf kamen, ist der RSC damit in diesem Jahr im Jugendbereich des Deutschen Rollsport- und Inline-Verbandes (DRIV) vollends das Maß aller Dinge.

Den historischen Erfolg komplett machte am vergangenen Wochenende das U11-Team der Cronenberger: Bei der Meisterschaft „dahoam“ in der Alfred-Henckels-Halle verteidigte das Team von RSC-Trainer Dominik Capozzoli am Sonntag, 23. September 2018, souverän seinen Vorjahreserfolg. Mit einem klaren 8:1-Sieg (2:0) im Finale gegen die SG Hessen setzte das Capozzoli-Team einem von ihr toll organisierten Meisterschafts-Turnier in der „Löwen-Höhle“ das sportliche Sahnehäubchen auf.

Vor zahlreichen Fans in der Henckels-Halle legte die RSC-U11 einen perfekten Turnierstart hin: Im Eröffnungsspiel wurde der im Vorfeld als härtester Widersacher eingeschätzte RHC Recklinghausen geschlagen. In einem schweren Spiel behielt der RSC knapp mit 3:2 die Oberhand. Ungleich klarer verlief die folgende Partie gegen den HSV Krefeld: Mit 12:0 wurden die Hülser von der Bahn gefegt. Im dritten und letzten Vorrundenspiel wurde es dann wieder knapp: Dank eines 5:4-Erfolges gegen den TuS Düsseldorf-Nord ging das Capozzoli-Team ohne Punktverlust ins Halbfinale.

Auch in der Vorschlussrunde hielt die weiße RSC-Weste: Mit einem klaren 7:0 gegen den RSC Gera zogen die Cronenberger verdient ins Endpsiel ein, in dem die Grün-Weißen auf den Überraschungsfinalisten, die SG Hessen, trafen. Hier hielten die Hessen zwar zunächst gut mit, sodass die Jung-Löwen „nur“ mit einem 2:0-Vorsprung in die Pause gingen. Im zweiten Abschnitt  kam die Spielgemeinschaft aus RSC und TSG Darmstadt sowie der TSG Vorwärts Frankfurt zwar zum 3:1.

Mit dem 4:1 war die Partie dann aber praktisch entschieden. Am Ende krönten die RSC-Youngster ihre souveräne Turnier-Leistung mit dem letztlich deutlich 8:1-Finalerfolg. Die etwa 200 Zuschauer feierten bei der abschließenden Siegerehrung die meisterliche RSC-U11: Im Konfetti-Regen nahm sie zum krönenden Abschluss einer historischen RSC-Saison den Titel-Pokal entgegen.