Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

25.10.2018, 13.29 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Kaltenbachtal: Mit Pferd und Esel den Müll aufgesammelt

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Leere Alkoholflaschen rund um das Schulzentrum Süd auf Küllenhahn, unschöne Hinterlassenschaften am Ehrenmal – den Beginn der Herbstferien 2018 schienen viele junge Dörper gefeiert zu haben, ohne den Müll anschließend wegzuräumen. Gleich mehrfach wurden wir in der ersten Woche von CW-Lesern auf solche „Umweltsünden“ hingewiesen – wie eigentlich oft zum Start in die Ferien.

Keine Jugendlichen waren allerdings im Bereich Sonnenweg und Nettenberg aktiv – hier berichtete eine Leserin von zahlreichen Säcken mit Gartenabfällen, in Tüten verpacktem Hundekot, Einweghandschuhen und auch jeder Menge Damenbinden und Waschlappen. „Des Weiteren werden im selben Wald zwischen Rottsiepen und Häuschen regelmäßig Gartenabfälle haufenweise entsorgt.“

Schubkarren-Reifen, Farbeimer, Flaschen und „üblicher Plastikmüll“

Mit einem guten Beispiel voran gingen hingegen Heike Reißberg zusammen mit Tochter Anna und Yvonne Pukall, die auf dem Foto oben zu sehen sind: „Uns geht der ganze Müll im Wald auf die Nerven“, berichten sie im Gespräch mit der CW. Kurzerhand wurden am Sonntag, 14. Oktober 2018, Pferd Holly, Esel Billy und Hund Fenja geschnappt und im oberen Kaltenbachtal zwischen Manuelskotten und Unterkirchen die achtlos weggeworfenen Gegenstände, die dort nichts zu suchen haben und auch die im Wald lebenden Tiere gefährden, eingesammelt.

Schubkarren-Reifen, Farbeimer, Flaschen und „jede Menge üblicher Plastikmüll“ kamen so säckeweise zusammen. „Einen herzlichen Dank an die AWG, die alles ohne Murren und Kosten für uns angenommen hat“, freut sich Heike Reißberg über die Unterstützung bei der Entsorgung und dankt in Richtung Korzert.