30.01.2019, 09.30 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Fuhlrott-Gymnasium: Benjamin Frost löst Ticket für Software-EM

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Erfolgreicher Nachwuchs-Software-Experte: Benjamin Frost vom Carl-Fuhlrott-Gymnasium ist bei der „Worldskills-EM“ dabei. -Foto: privat

Der deutschen Nationalmannschaft der Software-Entwickler gehört seit Ende 2018 Benjamin Frost an. Der angehende Abiturient des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums (CFG) qualifizierte sich zusammen mit Sieger Simon Kobler und dem Zweiten Yorick Zeschke durch einen dritten Platz bei den deutschen Meisterschaften der „WorldSkills“, der Meisterschaft junger Programmierer unter 23 Jahren.

Nach einer Online-Qualifikation fand die Meisterschaft im Bundesleistungszentrum in Neubrandenburg statt. An drei Tagen galt es für die Teilnehmer, verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Unter anderem musste im Bereich Desktop-Anwendungen eine Schul-Software entwickelt werden, die das Verwalten von Schülerdaten vereinfachen soll. Da allerdings die Aufgaben nicht in der vorgegebenen Zeit zu schaffen waren, mussten die Teilnehmer selbst entscheiden, durch welche Schritte sie ihre Punktzahl möglichst maximieren.

Im Bereich Android-Apps sollte eine Lehrer-Anwendung zur Erstellung eines virtuellen Klassenraumes programmiert werden. Nach den Sessions und vor der Bekanntgabe der Gewinner fand darüber hinaus noch ein Wettbewerb im „Speedprogramming“ statt, den die Zuschauer auf Großbildschirmen live verfolgen konnten. Hier gewann CFG-Schüler Benjamin Frost mit 17,9 Punkten den Titel, der Zweitplatzierte hatte „nur“ 9,3 Punkte erreicht.

„In unserer heutigen digitalisierten Welt sind technische Geräte, als auch die Software, die diese steuern, kaum wegzudenken“, freute sich Benjamin Frost über seine beiden Erfolge bei den deutschen Meisterschaften: „Diese Software zu entwickeln ist zu meinem Hobby, wie auch meiner Leidenschaft geworden.“ Lob gab es auch von Bundestrainer Dr. Olaf Kappler, der das Nationalmannschaftstrio nun bis zum Albert-Einstein-Cup, wie die Europameisterschaft bezeichnet ist, Ende Mai betreuen wird.

Der beste Deutsche wird schließlich im August zu den „WordSkills“-WM ins russische Kazan reisen: „Die Deutsche Meisterschaft hat gezeigt, dass wir einen guten Nachwuchs haben“, blickt Bundestrainer Kappler auf „WorldSkills“ in Kazan: „Wir haben ein wirklich hoffnungsvolles Nationalteam nach diesem Wettbewerb auf Weltmeisterschaftsniveau.“

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