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19.02.2019, 13.20 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Umweltstation: Ein neues Außengelände für 2,5 Millionen Euro

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So soll das Außengelände der Station Natur und Umwelt nach seiner Umgestaltung aussehen – wenn die Fördermittel dazu bewilligt werden… - Grafik: Stadt Wuppertal

Das Stationsgebäude selbst ist es schon, 35 Jahre nach ihrer Gründung soll nun auch das Außengelände der Station Natur und Umwelt (StNU) schön und neu werden – und vor allem auch barrierefrei. Wie der städtischen Vorlage dazu zu entnehmen ist, soll es etwa 2,5 Millionen Euro kosten, die Lehrbiotope unterhalb der Jägerhofstraße durch ein neues barrierefreies Wegesystem zu erschließen.

Der Löwenanteil des Geldes zur Umsetzung der Ergebnisse eines Ideen-Wettbewerbs an der Hochschule Geisenheim soll aus dem Programm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ kommen: 90 Prozent der Kosten, also 2,25 Milllionen Euro, könnten aus dem Förderprogramm finanziert werden – wenn der städtische Antrag bewilligt wird. Die Stadt müsste also lediglich einen zehnprozentigen Anteil in Höhe von 250.000 Euro beisteuern.

Dieser soll nun vom Rat jeweils zur Hälfte im Haushaltsplan 2020/ 21 eingeplant werden. Ob die Umweltstation den Zuschlag für ihr Außengelände erhält, wird sich voraussichtlich im Herbst entscheiden. Wird das Projekt im Rahmen des Investitionspaktes gefördert, könnten die Arbeiten zur Umgestaltung voraussichtlich 2020 beginnen – 2021 könnte das neue Außengelände dann fertig sein.

Die Station Natur und Umwelt ist mit jährlich über 35.000 Besuchern die größte kommunale Einrichtung für Umweltbildung und Umwelterziehung Nordrhein-Westfalens. Das öffentlich zugängige Außengelände am neuen Stationsgebäude umfasst rund sieben Hektar mit vielfältigsten Lehrbiotopen. Mit einer Förderung der Umgestaltung wäre eine weitere Bebauung entlang der Jägerhofstraße übrigens vom Tisch…