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27.02.2019, 13.06 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Johanneskirche: Höchste Richterin hielt die Sonntagspredigt

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Bettina Limperg (mi.) bei ihrem Besuch in der Johanneskirche unter anderem mit Pfarrer Gerson Monhof (2.v.l.) und Altpfarrer Dr. Eberhard Röhrig. -Foto: Odette Karbach

Höchst(richterlich)en Besuch hatte an diesem Februar-Sonntag die Johanneskirchen-Gemeinde: Mit Bettina Limperg gestaltete die Präsidentin des Bundesgerichtshofs (BGH) den Gottesdienst an der Altenberger Straße mit.

Nicht ohne Grund konnte Pfarrer Gerson Monhof die oberste deutsche Richterin für die Predigt in der evangelischen Kirche am Von-der-Heydt-Park gewinnen: Bettina Limperg ist Mitglied des Präsidiumsvorstandes des Evangelischen Kirchentages 2015-2021 und zudem evangelische Präsidentin des Ökumenischen Kirchentags 2021. Die 58-jährige Juristin, die seit 2014 BGH-Chefin ist, hielt sich aber nicht nur auf Einladung der Bergischen Juristengesellschaft in der Stadt auf, um am Montagabend einen Vortrag in der Bergischen Universität zu halten.

Für Limperg war der Wuppertal-Besuch und die Teilnahme am Sonntagsgottesdienst in der Johanneskirche auch ein „Heimspiel“: Schließlich ist Bettina Limperg in der Südstadt aufgewachsen, ihr „Abi“ „baute“ sie am Gymnasium Am Kothen, regelmäßig besucht sie ihre Eltern, die in der Augustastraße zu Hause sind. Im Gottesdienst in der Johanneskirche predigte die BGH- und Kirchentags-Präsidentin zum Thema „Was für ein Vertrauen“.

Dieses ist das Motto des evangelischen Kirchentages, der Mitte Juni in Dortmund stattfinden wird. Der Gottesdienst mit Bettina Limperg diente zur Vorbereitung des Kirchentagsbesuchs, den die Südstadt-Gemeinde plant und zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind. Apropos: Eingeladen war Bettina Limperg auch ins Rathaus Barmen: Hier trug sie sich am Montag darauf in das Goldene Buch der Stadt ein.