17.11.2019, 11.43 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

RSC-Löwen: Europapokal-Traum gegen La Vendéenne geplatzt

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RSC-Keeper Fynn Hilbertz entschärfte manche gute Chance der Gäste. | Foto: Marcus Müller

Nach der umkämpften 8:6-Auswärtsniederlage bei La Vendéenne hatten die Rollhockey-Herren des RSC Cronenberg Hoffnung geschöpft, das Erreichen des Achtelfinales des World Skate Europe Cup am Samstag, 16. November 2019, in der heimischen Alfred-Henckels-Halle unter Dach und Fach zu bringen. Doch aus diesem Traum wurde nichts: Die Mannen um RSC-Spielertrainer Jordi Molet verloren am Ende mit 1:3.

Die Niederlage fiel dabei um mindestens ein Tor zu hoch aus: Denn von Anfang an war das Vorrunden-Rückspiel eine Partie auf Augenhöhe. Die Cronenberger kamen zu gleich mehreren guten Chancen vor dem Kasten des französischen Meisters, allerdings war das Schussglück heuer nicht auf Seiten der RSC-Löwen. Fast aus dem Nichts fiel da kurz vor der Halbzeit der Führungstreffer von La Vendéenne durch den Portugiesen Marcos Pinto. Fast hätten die Gäste sogar noch auf 0:2 erhöht, doch diesen Treffer erkannten die Schiedsrichter sehr zur Freude der Heimfans an der Ringstraße nicht an.

Drei Tore hätte der RSC nun erzielen müssen, um den Europapokal-Traum wach zu halten. Und entsprechend offensiv gingen die Löwen in den zweiten Spielabschnitt. Die Franzosen setzten ihre ganze Robustheit entgegen, es war kaum ein effektives Durchkommen vor das Tor von La Vendéenne. Die wiederum nutzten einen Konter zum 0:2, welches erneut Marcos Pinto erzielte. Doch angepeitscht von den Heimfans gaben die RSC-Löwen nicht auf und kamen durch Max Thiel zum 1:2-Anschlusstreffer.

Doch nachdem RSC-Spielertrainer Jordi Molet wegen einer Tätlichkeit die Blaue Karte gesehen hatten, schwanden die Hoffnungen auf zumindest ein Unentschieden. Kurz vor der Schlusssirene markierten sie schließlich den 1:3-Endstand. Mann des Spiels war auf Seiten des RSC Cronenberg eindeutig Torwart Fynn Hilbertz: Er hielt nicht nur zwei Penaltys, sondern hielt sein Team durch zahlreiche Paraden lange im Spiel.

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