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Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

21.02.2020, 16.47 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Corona-Virus: Eisenwarenmesse ohne Knipex, Wille & Co.

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Muss dem Corona-Virus Tribut zollen: die Eisenwarenmesse in Köln. | Foto: koelnmesse

Vom 1. bis zum 4. März 2020 findet die Internationale Eisenwarenmesse statt. Klar, dass die Teilnahme an der selbsterklärten weltweiten „Nr. 1 der Branche“ auch für die Dörper Werkzeug-Hersteller gesetzt ist, doch in diesem Jahr bleiben sie wohl (überwiegend) Köln fern: Wie die Firmen Knipex und Stahlwille auf CW-Nachfrage bestätigten, haben sie ihre Teilnahme an der Weltmesse abgesagt.

„Es war keine leichte Entscheidung, da sich das ganze KnipexTeam sehr auf das Treffen mit Kunden und Partnern gefreut hat“, ließ Zangen-Weltmeister Knipex zu seiner Absage verlauten: „Wir sehen uns aber in der Verantwortung, den Sorgen beim Thema ,Corona-Virus’ Rechnung zu tragen, die auch in den Absagen zahlreicher Kunden und vielen Fragen unserer Mitarbeiter zum Ausdruck kamen.“ Auch in der Lindenallee wurde betont, dass die kurzfristige Absage „ sehr schwergefallen“ sei: „Aufgrund der Priorität des Schutzes der Gesundheit auf der einen Seite und den zahlreichen Absagen auf der anderen Seite“ hat sich Stahlwille dennoch dazu entschlossen.

Wie der Eil-Ticker von „markt intern“ vermeldet, haben sich derweil zahlreiche weitere Firmen von der Messe zurückgezogen, darunter auch die Hahnerberger Firma Wera. Zudem stornierten auch Gedore oder auch Hazet ihre Messe-Teilnahme. Andere im Fachverband Werkzeugindustrie (FWI) organisierte Hersteller sprachen sich derweil für einen Messeauftritt aus und richteten einen Appell an die deutschen Werkzeugfabrikanten. Dazu zählt auch der Rottsieper Hammer-Spezialist Picard.

Beinahe trotzig verkündete der Veranstalter koelnmesse derweil, dass die Eisenwarenmesse auf jeden Fall stattfinden werde…

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