Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

13.03.2020, 21.25 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Corona: Denkwürdiger Einkaufs-Freitag in den Supermärkten

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Leergekaufte Regale – die Corona-Maßnahmen des heutigen 13. März 2020 sorgten auch für einen Ansturm auf die Supermärkte. | Foto: Meinhard Koke

War das heute ein Unglücks-Freitag oder war das ein Freitag, der 13te, der zwar harte Entscheidungen und schwere Einschnitte brachte, die aber in der Corona-Krise dafür sorgen werden, dass das Ausmaß der COVID-19-Epidemie eingedämmt werden kann?

Das bleibt zu hoffen, diese Frage lässt sich derzeit aber kaum beantworten, schließlich hat dergleichen niemand von uns erlebt. Klar ist indes dennoch, in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten werden viele mehr denn je gefordert sein: das Personal in Krankenhäusern, Praxen und Altenheimen, die Rettungskräfte, aber auch die Eltern, die jetzt eine Betreuung für ihre Kinder organisieren müssen, oder auch die Inhaber von Geschäften, Hotels, Restaurants, Kneipen und nicht zuletzt Theatern, Kinos oder Event-Locations, bei denen nun womöglich Kunden und Gäste ausbleiben.

Neben Lehrern und Kita-Mitarbeitern sowie Eltern, die heute allesamt eilends Notfallpläne schmieden mussten, oder Veranstaltern, welche heute Absage auf Absage in die Welt sandten, waren auch sie „Helden“ des heutigen 13. März 2020: Die Mitarbeiter von Supermärkten erlebten einen Ansturm wie selten zuvor – „Hamsterkäufer“ stürmten geradezu die Lebensmittel-Geschäfte, Mehl, Nudeln, Tiefkühl- und Fertiggerichte, aber zum Beispiel auch Toilettenpapier waren die „Verkaufsschlager“ dieses denkwürdigen Freitages.

Auch wenn zu ahnen ist, dass mit dem heutigen Tag die Corona-Krise längst nicht bewältigt ist und weitere Einschnitte befürchtet werden müssen, beim Einkaufen sollte keine Panik aufkommen – verhungern wird schon keiner von uns müssen, neben Vorsicht bleibt Besonnenheit eine erste Bürgerpflicht!