Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

16.03.2020, 17.18 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Corona: Beschränkungen für Hotels & Märkte, Spielplätze bald zu

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Bundesregierung und Bundesländer haben sich geeinigt, das öffentliche Leben in Deutschland noch weiter einzuschränken. Zusätzlich zu den bereits in NRW beziehungsweise in Wuppertal ohnehin schon verfügten Schließungen von Klubs, Diskotheken, Theater, Kinos oder Tierparks sollen nun auch Spezialmärkte, Spielhallen oder auch Outlet-Center schließen. Zudem sollen auch Spielplätze gesperrt werden.

Geöffnet bleiben demnach weiterhin Einzelhandelsbetriebe, Wochenmärkte, Lieferdienste, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien sowie Tankstellen, Banken und Sparkassen. Auch Poststellen, Waschsalons und der Großhandel dürfen offen bleiben. Damit man sich auch sonntags versorgen kann, soll das Sonntagsverkaufsverbot ausgesetzt werden. Zudem können Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte weiterhin Artikel für den täglichen Bedarf verkaufen. Allerdings soll hier die Zahl der Kunden gesteuert werden, um Warteschlangen zu vermeiden.

Ebenfalls geöffnet bleiben Mensen, Restaurants und Hotels – allerdings nur zwischen 6 und 18 Uhr. Zudem müssen sie ausreichenden Abstand zwischen den Tischen gewährleisten, dürfen nicht zu viele Gäste gleichzeitig bedienen und müssen überdies verschärfte Hygienemaßnahmen einhalten.

Übernachtungen dürfen nur noch für Geschäftsreisende und Monteure angeboten werden, nicht mehr für Touristen. Auch Dienstleister und Handwerker dürfen ihren Tätigkeit weiterhin nachgehen. Die konkreten Regelungen müssen nun noch durch die einzelnen Bundesländer umgesetzt werden.