Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

18.03.2020, 17.20 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Corona: Lebenshilfe: Werkstätten zu / Wohnstätten geschützt

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Zum Schutz ihrer Mitarbeiter und Betreuten vor dem Corona-Virus hat die Lebenshilfe heute ihre Werkstätten geschlossen. Das gilt zunächst bis zum 19. April. Ein Notbetrieb in den Werkstätten ist sichergestellt. In den Lebenshilfe-Wohnstätten wird der Betrieb indes weitergeführt: Hier „sorgen wir für größtmögliche Sicherheit für die Bewohner und Fachkräfte“, erläutert Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Pauls.

Besuche in den Wohnheimen sind zurzeit auf das Notwendigste beschränkt, jeder Bewohner darf aus Sicherheitsgründen täglich nur einen Besucher für höchstens eine Stunde in seinem Zimmer empfangen. Die Lebenshilfe berichtet, dass sie über ausreichend Desinfektionsmittel, kontaktlose Fieberthermometer und Masken verfügt.

„Wir haben mit Unterstützung einer Hygiene-Beauftragten einen Corona-Maßnahmen-Plan ausgearbeitet, der umgesetzt wird“, so Stefan Pauls dazu. An jedem Ein- beziehungsweise Ausgang der Wohnstätten stehen Desinfektionsmittel bereit. An die Bewohner mit geschwächtem Immunsystem wurden zusätzliche Vitamine verteilt. Zudem hat die Lebenshilfe ein Pandemie-Team gebildet.

„Jetzt heißt es abwarten und hoffen, dass es neben vorbeugenden Maßnahmen bald ein weiteres Mittel zur Eindämmung geben wird“, so Stefan Pauls abschließend.

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