Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

18.04.2020, 12.53 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Vergessener“ Müll im „Haustür-Paradies“: Mitnehmen, bitte!

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Angesichts der weiter geltenden Corona-Beschränkungen sind die Wälder, Wiesen und Parks vor der Haustüre überall die Ausflugsziele dieser besonderen Zeit. Noch dazu, weil das Wonne-Wetter die Natur aktuell geradezu explodieren lässt, sind Spaziergänge in der Nachbarschaft alles andere als „Notlösungen“, sondern wohltuende Ausflüge ohne Freizeit-Stress.

Die Menschen im CW-Land können sich geradezu glücklich schätzen, so viel Grün hierzulande zu haben – und sicherlich ganz, ganz viele wissen diesen „Luxus“ auch (jetzt erst recht) zu schätzen. Leider allerdings nicht alle, wie dieses Leser-„Stillleben“ vom vergangenen Oster-Wochenende beweist. Mit Getränken, Zigaretten & Co. genossen Ausflügler bei frühsommerlichen Graden auf Kochs Wiese am Dürrweg den weiten Blick ins Tal. Nur „vergaßen“ sie anschließend ihre Mitbringsel wieder mitzunehmen, sondern ließen sie verstreut zurück – das ist im wörtlichen Sinne „a-sozial“!

Man stelle sich vor, jeder machte das so – dann säßen wir auf Kochs Wiese und den anderen „Kurzurlaubszielen“ vor der Haustür schnell mitten im Müll. Keine schöne Vorstellung in dieser sowieso nicht schönen Zeit! Insofern unser Appell: Nehmen Sie Ihren Müll wieder mit, hinterlassen Sie Ihren „Platz an der Sonne“ so wie Sie ihn vorgefunden haben – auch das gehört derzeit zur „Corona-Etikette“!

Und unsere weitere Bitte: Falls Sie irgendwo draußen Müll entdecken, ärgern Sie sich nicht nur darüber, sondern sammeln Sie ihn bitte ein: So wie es unsere Leser vorgemacht haben, kann jeder in dieser Zeit auf diese Weise seinen persönlichen Picobello-Beitrag leisten – zumal die organisierten Reinemach-Aktionen ja ausfallen mussten…!