Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

20.10.2020, 09.30 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Warnstreik: Montag und Dienstag bleiben die Busse im Depot

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Update (20. Oktober, 9.34 Uhr):
Wie die Stadt mitteilt, ist wegen des heutigen ver.di-Streiks auch das Bergische ServiceCenter unter (02 02) 563-0 nicht zu erreichen. Auch die Bürgerbüros in Vohwinkel und Ronsdorf bleiben heute geschlossen.

Die Corona-Hotline unter der Rufnummer (02 02) 563-20 00 ist derweil weiter „am Netz“. Hier werden allerdings ausschließlich Fragen rund um die Corona-Pandemie beantwortet.

Update (17.03 Uhr):
Auch Filialen der Stadtsparkasse Wuppertal werden am morgigen Dienstag nicht öffnen. Die Sparkasse geht alerrdings davon aus, dass nur „einige wenige Filialen“ im Zuge des ver.di-Warnstreiks nicht werden öffnen können. Insgesamt aber müsse mit Service-Einschränkungen in den Filialen gerechnet werden. Welche Sparkassen-Filialen morgen zu bleiben, wird ab heute Abend online unter www.sparkasse-wuppertal.de abrufbar sein.

Update (19. Oktober 2020, 14.06 Uhr):
Wie die Stadt soeben mitteilt, bleiben wegen des ver.di-Warnstreiks am morgigen Dienstag, 20. Oktober, alle städtischen Schwimmbäder geschlossen.

Update (17. Oktober, 13.46 Uhr):
Wie ver.di mitteilt, gilt der Warnstreik-Aufruf für Dienstag, 20. Oktober, auch für die Stadtverwaltung Wuppertal sowie die städtischen Kitas. Außerdem werden auch die Bundesagentur für Arbeit, das  Jobcenter, die Altenheime sowie die Wuppertaler Bühnen bestreikt. Zuvor hatte ver.di bereits angekündigt, dass die Wuppertaler Stadtwerke und die Abfallwirtschaftsgesellschaft bestreikt werden.

Neben Wuppertal wird es Warnstreiks unter anderem auch in Remscheid, Solingen und Mettman geben.

Update (16. Oktober, 19.03 Uhr):
Aufgrund des ver.di-Warnstreiks bleibt am nächsten Dienstag, 20. Oktober 2020, auch die Müll- und Sperrmüll-Abfuhr aus: Wie die Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) mitteilt, verschiebt sich die Leerung der Tonnen beziehungsweise die Abholung des Sperrmülls ab Dienstag um jeweils einen Tag nach hinten.

Statt – wie in Cronenberg üblich – am Dienstag erfolgt die Abfuhr im „Dorf“ also erst am Mittwoch, 21. Oktober. Dort, wo die Tonnen sonst mittwochs geleert werden, kommen die Müllwerker der AWG nächste Woche streikbedingt erst am Donnerstag – und so weiter bis zum Samstag. Die AWG bittet, den Sperrmüll erst am (streikbedingt veränderten) Tag der Abfuhr bis spätestens 7 Uhr herauszustellen. Streikbedingt werden am nächsten Dienstag auch die Wuppertaler Recyclinghöfe, also auch die AWG-Einrichtung in der Korzert, geschlossen bleiben.

Obwohl die Arbeitgeber in den laufenden Tarifverhandlungen zwischenzeitlich ein erstes Angebot unterbreitet haben, ist nicht mit einem Ausfall der Warnstreiks zu rechnen: ver.di reagierte enttäuscht auf das Arbeitgeber-Angebot von insgesamt 3,5 Prozent mehr Lohn über drei Jahre. ver.di fordert unter anderem 4,8 Prozent beziehungsweise mindestens 150 Euro mehr Lohn, bundesweite Arbeitszeit-Angleichungen, Verbesserungen im Pflegebereich sowie eine Reduzierung der 41-Stunden-Woche für  Bundesbeamte.

Erstnachricht:
Am kommenden Montag, 19. Oktober 2020, und dem folgenden Dienstag werden wohl erneut keine Busse in Wuppertal fahren: Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten von WSW mobil (Montag) beziehungsweise alle Mitarbeiter der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) (Dienstag) zu einem neuerlichen Warnstreik aufgerufen.

Die WSW gehen davon aus, dass ihre Belegschaft dem ver.di-Aufruf in großen Teilen folgen wird, sodass der Busverkehr an beiden Tagen zum Erliegen kommen wird und auch die Kunden-Center geschlossen bleiben werden. Die WSW bitten daher ihre Kunden, sich frühzeitig über Alternativen zu informieren und – so möglich – Fahrgemeinschaften für die beiden Tage zu bilden.

Die WSW versichern gleichzeitig, dass die Wuppertaler Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme selbstverständlich gewährleistet bleibe – die Störungsdienste würden wie immer unter den Nummern (02 02) 569-30 00 (Strom) und (02 02) 569-31 00 (Gas, Wasser, Fernwärme, Stadtentwässerung) rund um die Uhr erreichbar sein.

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