Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

07.11.2020, 17.56 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Wochenbilanz: Zuwachs der Neuinfektionen hat sich verlangsamt

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Um einen besseren Überblick zur Entwicklung der Pandemie in Wuppertal zu vermitteln, blicken wir einmal mehr auf den Corona-Verlauf in den letzten sieben Tagen zurück: Unsere Wochenbilanz heute reicht von Freitag, 30. Oktober 2020, bis zum gestrigen Freitag, 6. November. In dieser Zeit stieg die Anzahl der aktuell Infizierten in der Stadt von 790 Personen am Freitag letzter Woche auf 1.036 akute COVID-19-Fälle gestern. Das ist ein Plus von etwa 31 Prozent.

Trendwende? Stadt-Inzidenz über „200“, dann aber wieder runter

Die Neuinfektionen stiegen im Laufe der Woche von 669 Neu-Fällen (30. Oktober) auf zu gestern 703 registrierte Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen in Wuppertal – das ist eine Zunahme von „nur“ noch etwa fünf Prozent, der Zuwachs hat sich also verlangsamt. Die Inzidenz, also die Anzahl der Fälle pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen erhöhte sich derweil von 188,45 (30. Oktober) auf gestern 198,03 in Wuppertal – unter der Woche war sie über die 200er-Marke gestiegen.

Zahl der COVID-19-Patienten fast verdoppelt

Die Zunahme der Corona-Infizierten hat nun auch verstärkt auf die Kliniken durchgeschlagen: Die Zahl der Corona-Erkrankten in den Wuppertaler Krankenhäusern verdoppelte sich von 40 Erkrankten auf gestern 83 Corona-Patienten. Die Zahl der Verstorbenen mit COVID-19 liegt indes unverändert bei 91 Wuppertalern.

Die Gesamtzahl aller bestätigten COVID-19-Infizierten seit Ausbruch der Pandemie stieg von 3.356 (30. Oktober) auf gestern 4.058 Personen2.931 Infizierte davon gelten aber als wieder genesen. Die Anzahl der Wuppertaler in Quarantäne wuchs um rund 50 Prozent von 2.162 (30.10.) auf gestern 3.189 Wuppertaler.

Das städtische Bürger-Telefon zu „Corona“ ist wie gehabt werktags unter der Rufnummer (02 02) 563-20 00 (10 bis 14 Uhr) erreichbar. Bei medizinischen Fragen kann man sich auch an die kostenlose Arztrufnummer unter 116 117 (ohne Vorwahl) wenden. Hier schätzt Fachpersonal auch anhand eines standardisierten Verfahrens ein, ob ein Corona-Test erforderlich ist.

Alle Menschen sind aufgerufen, sich verantwortungsvoll zu verhalten sowie die Corona-Etikette und -Auflagen zu beachten! Ob die Corona-Ausbreitung abgebremst werden kann, ist nicht nur von den Einschränkungen, sondern vor allem auch vom verantwortungsvollen Verhalten aller abhängig.