20.09.2021, 08.08 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Zum Wochenstart: Wuppertal-Inzidenz ist weiter auf Sinkflug

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Über das Wochenende ist es weiter bergab gegangen mit den Corona-Zahlen in Wuppertal: Zum heutigen Montag, 20. September 2021, ist die Zahl der aktuell Infizierten weiter auf 1.108 Personen (Freitag: 1.245) gesunken – das ist ein Minus von 137 Fällen (-88). Die Sieben-Tage-Fallzahl sank um 126 Neuinfektionen (-78) auf jetzt 474 Fälle (600). Am gestrigen Sonntag wurden davon 38 neue Infektionen (Donnerstag: 69) vom Gesundheitsamt registriert. Die Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) sank laut Robert-Koch-Institut (RKI) auf 133,8 (169,0), die Stadt vermeldet ebenso eine Inzidenz 133,52 (169,01).

Wuppertal-Inzidenz rutscht bundesweit auf Platz 19 ab

Im Wochenvergleich sinken die Neuinfektionen langsam: Am letzten Montag, 13. September, gab es 780 Neufälle und die Stadt-Inzidenz lag bei 219,7. Demgegenüber sind die Neufälle nun um gute 39 Prozent niedriger. Laut RKI-Dashboard liegt die Wuppertal-Inzidenz nunmehr auf Platz 3 (2) der 53 Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen. „Spitzenreiter“ ist heute der Kreis Lippe (159,7) vor Leverkusen (137,9) und Wuppertal. Bundesweit hat der Landkreis Traunstein (218,0) die „Nase vorn“, gefolgt von Bremerhaven (214,9) und dem Berchtesgadener Land (198,4). Wuppertal ist bundesweit auf Rang 19 (Freitag: Platz 9) abgerutscht. In NRW liegen die Nachbarn in Solingen heute mit 41,3 (59,0) auf Platz 43 (41) und die in Remscheid mit 41,3 (58,3) auf Platz 47 (43).

Die niedrigste Inzidenz im Land hat Kleve mit 27,4 – der Landesschnitt der Corona-Inzidenz liegt bei 73,0 (81,8). Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz in NRW liegt aktuell bei 1,67 (Freitag: 1,97), der Anteil der Covid-19-Patienten an betreibbaren Intensivbetten bei 7,81 Prozent (8,07). Im Vergleich der Länder liegt die NRW-Inzidenz auf Platz 6, auf den „Treppchenplätzen“ finden sich Bremen (110,9), Baden-Württemberg (93,2) und Bayern (87,1) – die niedrigste Inzidenz hat Mecklenburg-Vorpommern (31,8).

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Kein Todesfall, etwas weniger Intensiv-Patienten

Immerhin gibt es auch zum Wochenstart keinen neuen Corona-Todesfall in der Stadt. Seit Pandemie-Beginn sind somit weiter 494 Wuppertaler mit bzw. an dem Virus verstorben. Die Zahl der schweren Covid-Fälle ist zum Sonntag wieder etwas gefallen: Laut DIVI-Intensivregister liegen (Stand gestern) nun 16 Corona-Patienten (18) auf den Intensivstationen der Wuppertaler Krankenhäuser, davon müssen nun 11 invasiv beatmet (11) werden. Die insgesamt 150 Intensivbetten in der Stadt sind derzeit also zu 10,6 Prozent (12 Prozent) mit Covid-Patienten belegt.

Auch Quarantäne-Fälle nehmen langsam ab

Auf 2.464 Personen (2.628) wieder gesunken ist indes auch die Zahl der Quarantäne-Fälle im Tal. Darunter sind nunmehr 306 Haushaltsangehörige (342) und 135 Kontaktpersonen (135). Zudem sind 991 Wuppertaler (997) unter anderem freiwillig in Quarantäne. Die Zahl aller bestätigten Corona-Infizierten in der Stadt seit Pandemie-Ausbruch liegt bei 24.466 Wuppertalern. Wieder genesen sind davon 22.864 Betroffene.

Die Corona-Hotline der Stadt ist unter Telefon (02 02) 563-20 00 (Montag bis Freitag: 7-19 Uhr sowie Samstag und Sonntag: 10-14 Uhr) erreichbar. Bei medizinischen Fragen steht die kostenlose Arztrufnummer unter 11 6 11 7 (ohne Vorwahl) zur Verfügung.