30.04.2023, 18.55 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Last-Minute-Ausgleich: CSC mit Lebenszeichen in der Oberliga

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Der Kader des Cronenberger SC in der Oberliga-Spielzeit 2022/23. | Foto: Odette Karbach

Beim Mittelfeld-Klub SV Sonsbeck musste Fußball-Oberligist Cronenberger SC (CSC) am heutigen Sonntag, 30. April, antreten. Das spielfreie Wochenende zuvor legte bei dem Dörper Abstiegskandidaten offenbar zusätzliche Kräfte frei: Das Team von CSC-Trainer Kai Schwertfeger machte einen 0:2-Rückstand wett und erreichte am Ende noch ein 2:2-Unentschieden (0:1).

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In der 9. Minute gerieten die Grün-Weißen in Rückstand. Während Cronenberg im ersten Abschnitt nichts Zwingendes zu bieten hatte, ließen es die Gastgeber im ersten Abschnitt aus, ihre Überlegenheit in ein zweites Tor ümzumünzen. Das änderte sich nach Wiederanpfiff: In der 54. Minute legten die Gastgeber das 2:0 nach. Die Niederlage der Cronenberger schien besiegelt, da entschied Schiedsrichter Lukas Dyck in der 82. Minute auf Strafstoß.

Shunta Onishi ließ sich die Chance nicht entgehen und netzte zum Anschlusstreffer ein. Damit kippe die Partie: Während von Sonsbeck nichts mehr zu sehen war, drängte die Schwertfeger-Elf auf den Ausgleich. Und sie wurde belohnt: Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit, köpfte Niklas Burghard einen Freistoß von links zum Ausgleich ein (89.) – ein überlebenswichtiger Treffer für die Cronenberger. Denn sechs Spiele vor Saisonende erhielten sich die Grün-Weißen damit die Chance, sich auf den ersten Nichtabstiegplatz 15 retten zu können.

Ein CSC-Sieg ist Pflicht im nächsten Heimspiel

Bei 15 Punkten Rückstand aktuell müsste die Schwertfeger-Elf dazu aber schon eine atemberaubende Siegesserie hinlegen. Und zum Beispiel das nächste Spiel gewinnen: Am 7. Mai (15 Uhr) hat der CSC die Spvg. Schonnebeck, aktuell auf Rang 7 in der Oberliga-Tabelle platziert, an der heimischen Hauptstraße zu Gast.