20.07.2023, 16.11 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Rollhockey-EM: RSC-Löwe Sebi Rath traf, aber das reichte nicht

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Traf bei jedem EM-Spiel bisher: Sebastian Rath vom RSC Cronenberg. | Foto: Archiv

Bei der Rollhockey-EM in Spanien (die CW berichtete) blieb eine deutsche Überraschung aus: Im Auftaktspiel der Mannschaft von Nationaltrainer Tobias Wahlen gab es zunächst gegen Andorra eine erwartbare 2:6-Niederlage. Durch die beiden Treffer durch Thomas Köhler (6.) und Sebastian Haas (12.) vom RSC Cronenberg konnten die Adler zur Halbzeit ein 2:3 halten. Im zweiten Abschnitt fuhren die Andorraner dann aber ihren am Ende klaren Sieg heraus.

Im zweiten EM-Spiel am Dienstag erledigten die Wahlen-Mannen ihre Pflichtaufgabe: Mit einem 8:2 (4:1) gegen England wurden die ersten drei Punkte eingefahren. Auch hier verbuchte RSC-Löwe Sebastian Haas einen Treffer, während Löwen-Keeper Fynn Hilbertz als sicherer Rückhalt glänzte. Im letzten Gruppenspiel gegen die Schweiz wäre bei einem weiteren Dreier der Einzug ins Halbfinale möglich gewesen: Die Eidgenossen wurden jedoch ihrer Favoritenrolle gerecht.

Mit einem 9:3-Sieg schossen sie das Wahlen-Team am gestrigen Mittwoch in die Platzierungsrunde. Dabei hielten die Adler die Partie bis zum 3:3-Pausenstand offen, wobei sich RSC-Löwe „Sebi“ Haas auch diesmal zum zwischenzeitlichen 2:2 (17.) in die Torschützenliste eintragen konnte. Während die Eidgenossen damit als Gruppensieger ins Viertelfinale einzogen, laufen die Rollhockey-Adler hier gegen einen echten Hammer-Gegner auf.

Im Viertelfinale gegen spanische Profis

Die Partie gegen Spanien am heutigen Donnerstagabend, 20. Juli, dürfte kaum zu gewinnen ein. Wie bei der letzten EM 2021 sieht es also nach Platz 6 für Deutschland aus. Aber vielleicht geht es ja in der Platzierungsrunde im Anschluss erneut gegen England…!