17.03.2025, 15.53 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Grünen-Kür: Große Mehrheit für Liste-Frinker als OB-Kandidatin

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Mit Yazgülü Zeybek (li.) gratulierte unter anderem auch die NRW-Co-Vorsitzende der Grünen Dagmar Liste-Frinker zur Wahl zur Wuppertaler OB-Kandidatin. | Foto: Grüne Wuppertal

Nach der Nominierung des Kreisvorstandes als Grünen-Kandidatin für die Oberbürgermeister-Wahl im September (die CW berichtete) stellte sich die Cronenberger Stadtverordnete Dagmar Liste-Frinker am vergangenen Wochenende dem Votum ihrer Partei. Die Vonkelnerin, die aktuell die 3. Bürgermeisterin der Stadt ist, hat die Wuppertaler Grünen hinter sich: Bei nur drei Gegenstimmen unter den abgegebenen 78 Stimmen sprach sich die Grünen-Mitgliederversammlung mit überwältigender Mehrheit für Dagmar Liste-Frinker als OB-Kandidatin aus.

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Grünen-Glückwünsche auch aus Land und Bund

„Wir freuen uns sehr, dass die Mitglieder in so großer Mehrheit unserem Vorschlag gefolgt sind“, kommentierte Wuppertals Grünen-Kreisvorsitzende Franziska Truse das eindeutige Votum und Andreas Zawierucha, der frisch gewählte Co-Vorsitzende ergänzte: „Nun können wir mit einer erfahrenen und über Parteigrenzen hinweg sehr geschätzten Kommunalpolitikerin ins OB-Rennen gehen.“ „Danke, Danke, Danke!“, zeigte sich derweil Dagmar Liste-Frinker von dem klaren Votum beeindruckt. Wuppertal brauche eine Oberbürgermeisterin für alle Bürger: „Der Verantwortung möchte ich mich stellen“, so die OB-Kandidatin der Grünen, die zugleich zusammen mit Ulrich Christenn auch zur Spitzenkandidatin der Grünen-Liste für den Rat bestimmt wurde.

Liste-Frinker auch an der Spitze der Grünen-Liste zur Ratswahl

Zur Wahl von Dagmar Liste-Frinker gingen auch Glückwünsche aus Land und Bund ein: So gratulierte mit Mona Neubauer die stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin: „Mit Dagmar Liste-Frinker gibt es nun eine OB-Kandidatin, die die Grünen in Wuppertal mit Verwaltungserfahrung an der Spitze der Stadt repräsentieren, aber vor allem eine, die Brücken bauen kann.“ Auch Grünen-Co-Bundesvorsitzender Felix Banaszak schickte ein Statement zur Frinker-Wahl: „Wuppertal braucht jemanden, der es schafft mit dem Herz am rechten Fleck und dem richtigen Kompass Menschen zusammenzubringen, damit Wuppertal weiter nach vorne kommt.“