13.09.2025, 15.17 Uhr   |   Marion Heidenreich   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Denkmal-Tag: Heinspaziert in die neue „Heimat für Vereine“…!

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Nicole Mucke-Schiffer (vo. li.), Urenkelin des Firmengründers, übergibt die Schlüssel an Rolf Tesche (re.). Dahinter schauen Wolfgang Schiffer und Roswitha Tesche der „Staffelübergabe“ zu, die das ehemalige Cronenberger Bürgermeister-Haus womöglich zu einem „Haus der Cronenberger Vereine“ macht. | Foto: Marion Heidenreich

Mitten im Zentrum und als „Eingang zur Altstadt“ ist das denkmalgeschützte Gebäude ortsprägend – und so soll es auch in Zukunft sein! Am morgigen Sonntag, 14. September, lädt das ehemalige Cronenberger Bürgermeister-Haus an der Ecke Hauptstraße / Hütter Straße anlässlich des „Tages des offenen Denkmals“ in Wuppertal zu geführten Besichtigungen hinter der bergischen Schiefer-Fassade ein. 

„Bergische Zeitkapsel“ für Cronenberger Vereine

Das Eckhaus, zuletzt Heimat der Druckerei Eckers („Cronenberger Anzeiger“), haben Roswitha und Rolf Tesche von Nicole Mucke-Schiffer erworben. Die Absicht des Vorsitzenden des Cronenberger Heimat- und Bürgervereins (CHBV) und seiner Ehefrau: das Gebäude als „Zeitzeuge“ in einem denkmalwürdigen Zustand zu bewahren. Mit vielen historischen Details und bergischem Charme warten die Innenräume des um 1800 von Johann Abraham von den Steinen erbauten Hauses. Ein kleines Detail mutet dabei merkwürdig an: So gibt es eine Zisterne im Hausflur, nach Anheben des Decksteines kann in die geräumige Tiefe geschaut werden…

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Aber nicht nur der Erhalt des historischen Schmuckstückes liegt den Alt- und Neubesitzern am Herzen, sondern auch, den Cronenberger Vereinen eine Heimat zu geben. Die Idee: Die unteren Räume der ehemaligen Druckerei den vielen Dörper Vereinen für Treffen, Versammlungen, Ausstellungen und Feiern zur Verfügung zu stellen. Im größten Raum ist ausreichend Platz für gesellige und informative (Vereins-)Veranstaltungen mit rund 50 Personen. Aber auch die großen Schaufenster zur Bushaltestelle „Cronenberg Rathaus“ eignen sich perfekt für Vereinsmitteilungen – oder um als postalischer „Dorf-Briefkasten“ genutzt zu werden…

Neuer Verein als Hausverwalter

Im Obergeschoss indes könnten die gemütlichen Räume im historischen Ambiente mit moderner (Büro-)Technik-Ausstattung für Vorstandssitzungen von Vereinen dienen. Das Dachgeschoss soll dagegen weiterhin als Wohnung vermietet werden. Was noch fehlt: ein Verein, der sich um all die geplanten Dinge sorgt. Neben Erhalt und Wohnraum-Vermietung wird dazu auch die Einstellung einer Person für den reibungslosen Ablauf von Raumbuchungen und -belegungen gehören.

Vereins-Namenvorschläge sowie weitere Anregungen und Ideen sind dazu gerne willkommen ­– Gelegenheit bietet sich schon am morgigen Sonntag zwischen 11 und 15 Uhr – eben am Tag des offenen Denkmals…