20.10.2025, 12.55 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Bezirksliga: „Sechs“ Punkte für CSC – SSV-Pleite im „Fuchsbau“

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Gian-Luca Stindt (vo. mi.), hier beim Trainingsauftakt des Cronenberger SC, brachte seine Grün-Weißen im Bezirksliga-Kellerduell gegen DV Solingen II mit zwei Treffern auf die Siegerstraße… | Foto: Odette Karbach

Ein Dreier war am gestrigen Sonntag, 19. Oktober, für den Cronenberger SC (CSC) quasi Pflicht: Im Kellerduell der Bezirksliga-Gruppe 2 empfing der auf dem vorletzten Tabellenplatz rangierende Landesliga-Absteiger schließlich mit DV Solingen II das Schlusslicht. Die Grün-Weißen erledigten ihre Pflichtaufgabe: Mit einem letztlich deutlichen 3:0 (0:0) fuhr die Elf von CSC-Trainer Samir El Hajjaj den dritten Dreier im zehnten Saisonspiel ein.

Im ersten Abschnitt taten sich die Cronenberger noch schwer in dem Kellerduell: Zwar agierte der CSC überlegen, klare Chancen oder gar Tore sprangen dabei aber nicht heraus. Nach torloser erster Hälfte änderte sich das in den zweiten 45 Minuten. Insbesondere mit der Hereinnahme von Gian-Luca Stindt bewies CSC-Coach El Hajjaj ein mehr als glückliches Händchen: In einer feinen Einzelaktion angelte sich der erst 19-jährige CSC-Stümer zunächst in der 64. Minute den Ball in der DV-Hälfte, um dann allein aufs Solinger Tor zu marschieren und zur CSC-Führung einzunetzen.

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Endgültig zum Matchwinner avancierte Stindt neun Minuten später: Nachdem Leon-David Groß auf der linken Seite Alhamwi Ghiath geschickt hatte, verwertete Stindt die Hereingabe zum 2:0 für die Gastgeber – die Vorentscheidung, zumal vom Liga-Schlusslicht keinerlei Gefahr ausging. Elf Minuten später tüteten die Hauptstraßen-Kicker ihren Sechs-Punkte-Sieg endgültig ein: Erneut Alhamwi Ghiath hatte in den Strafraum gepasst, diesmal stand Daniel López de la Rosa richtig, um zum letztlich auch in dieser Höhe verdienten 3:0-Endstand einzuschießen.

SSV Germania: Im Wuppertal-Derby beim FSV nichts zu bestellen

Durch den Heimerfolg verbesserte sich der CSC in der Tabelle auf den Relegationsplatz 15. Nur ein Punkt trennt die Dörper noch vom SSV Germania 1900 auf dem Nicht-Abstiegsplatz 13. Hier hin rutschten die Freudenberger durch die 0:3-Auswärtsniederlage im Derby beim FSV Vohwinkel ab. Dabei stand der FSV-Erfolg im „Fuchsbau“ in der Lüntenbeck praktisch schon zur Halbzeit fest.

Durch die frühe Führung in der 8. Minute sowie zwei weitere Treffer in der 27. und 44. Minute hatte der FSV zum Pausengang einen vollkommen verdienten 3:0-Vorsprung herausgearbeitet. Im zweiten Abschnitt zeigten sich die Südstädter zwar sattelfester, vielleicht aber auch, weil die Gastgeber einen Fuß vom Gaspedal nahmen. Am Füchse-Vorsprung gelang es nie zu rütteln, mehr als zwei Gelegenheiten in der Schlussphase durch Alkan Sahingöz (82.) und Mersad Alijevic (89.) sprang für die Freudenberger in Hälfte zwei nicht heraus.

Nächster Spieltag: Schweres Heimspiel für Germania, CSC muss nach Gräfrath

Am kommenden Sonntag, 26. Oktober, steht für die Germanen eine schwere Heimaufgabe an: Um 15 Uhr haben die Blau-Weißen mit dem SV Solingen den Bezirksliga-Vierten am heimischen Freudenberg zu Gast. Der CSC indes läuft eine halbe Stunde später (15.30 Uhr) beim Zwölften BV Gräfrath auf; die Gelegenheit für die Cronenberger, Anschluss ans Mittelfeld zu bekommen.