11.11.2025, 11.52 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Rollhockey-Spieltag: RSC-Bundesligisten mit Sieg und Niederlage

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RSC-Trainerin Maren Wichardt kann auch Torhüterin: Beim Auswärtserfolg beim TuS Düsseldorf Nord schnürte die Routinierin mal wieder die Rollschuhe und hütete das Tor der Dörper Cats des RSC Cronenberg. | Archiv-Foto: Odette Karbach

Eine Knaller-Partie und ein (Halb-)Derby bietet der Rollhockey-Samstag am 15, November in der Alfred-Henckels-Halle: Beide Bundesliga-Teams des RSC Cronenberg laufen zu Heimspielen an der Ringstraße 13 auf. Den Anfang machen die RSC-Löwen: Um 15.30 Uhr haben die Mannen von RSC-Trainer Jordi Molet Germania Herringen zu einer Neuauflage des diesjährigen Meisterschaftsfinals zu Gast. Im Anschluss um 19 Uhr sind die Dörper Cats an der Reihe: Das Team von RSC-Coachin Maren Wichardt empfängt die Spielgemeinschaft (SG) Gera-Wuppertal Girls United zum „halben“ Wuppertal-Derby in der Henckels-Halle.

Dabei gehen die Dörper Rollhockey-Bundesligisten mit unterschiedlichen Vorzeichen in ihre Heimspiele: Während die Dörper Cats bereits am Freitag mit einem Auswärtserfolg vom TuS Düsseldorf Nord zurückkehrten, kassierten die RSC-Löwen am Samstag eine Niederlage bei Tabellenführer RESG Walsum: In der Partie auf Augenhöhe blieb der erste Abschnitt torlos. In der 38. Minute brach Thomas Köhler den Bann: Nach einem gewonnenen Bully fand sein abgefälschter Ball irgendwie den Weg vorbei an Walsum-Keeper Fynn Hilbertz zum 0:1 ins RESG-Netz.

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Während die Löwen es dann verpassten, ihre Überzahl nach Blau für die Roten Teufel zum zweiten Tor umzumünzen, stellten die Gastgeber anschließend den Zwischenstand in drei Minuten auf den Kopf: Zunächst ebenfalls nach einem Bully kam Walsum zum Ausgleich (43.), eine Minute später gingen sie erstmals in Führung, um zwei Minuten drauf (46.) auf 3:1 zu erhöhen. In der Schlussminute konnte Nico Morovic zwar verkürzen. Obwohl Jordi Molet in den Schlussekunden Keeper Leon Geisler rausnahm, gelang den Löwen der Ausgleich jedoch nicht mehr.

Dörper Cats: Maren Wichardt musste ins Tor

In der Frauen-Bundesliga behielten die Dörper Cats derweil beim TuS Düsseldorf Nord mit 1:4 (1:1) die Oberhand. Das Ergebnis gegen das nach einem Umbruch neuformierte Team aus der Landeshauptstadt war erwartbar, kurios indes war das Zustandekommen: Weil Keeperin Lara Immer nicht zur Verfügung stand, rückte RSC-Trainerin Maren Wichardt kurzerhand zwischen die Cats-Pfosten. Die Gastgeberinnen konnten die außergewöhnliche Personalie zwar zur frühen Führung nutzen.

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Ansonsten aber hielten die Cronenbergerinnen den TuS erfolgreich vom eigenen Kasten fern, um vorne durch einen Zweierpack von Carlotta Molet Sabater sowie weitere Treffer von Mia Bücheler und Alida Grusenick den zweiten Saisonsieg einzufahren. Der dritte sollte Samstagabend folgen, schließlich ist die Spielgemeinschaft aus Wuppertal und Gera nach vier Spielen noch ohne einen einzigen Punkt.

Heimspiel-Samstag: RSC-Teams hoffen auf stimungsvolle Fan-Kulisse

Ob die RSC-Löwen zu ihrem „Gipfeltreffen“ gegen Meister Herringen oder die Dörper Cats zu ihrem Halb-Derby: Beide Rollhockey-Taams des RSC hoffen auf viel Fan-Unterstützung in einer stimmungsvoll gefüllten Henckels-Halle. Mehr zu dem Dörper Rollsport-Klub ist hier zu erfahren: www.rsc-cronenberg.de.