12.11.2025, 16.01 Uhr | Marion Heidenreich | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
Plauderbank-Initiative: Im Dorper Dialekt in die Winterpause…
Cronenbergs „Plauderbank“-Initiatorin Katja Hausmann (re.) mit eingen der Teilnehmenden an der ersten „Plattkaller-Bank“ vor dem CHBV-Haus an der Hütter Straße. | Foto: Marion Heidenreich
Mit einem besonderen „Finale“ endete die erste „Saison“ der Plauderbank-Initiative (die CW berichtete mehrfach): Die Ehrenamtlichen luden ans CHBV-Haus in der Hütter Straße 10 ein – auf der Bank davor sollte zum Ende des Startjahres im Cronenberger Platt „geklönt“ werden.
Auch wenn das Wetter „usselig“ war: Heike Spratte und Gabi Wernecke lasen zum Einstieg für ungeübte Ohren im schönsten Dorper Dialekt „En ault Stöcksken vam Kalingken on Doktor“. Geübte Plattkallerinnen sind die beiden seit Kindesbeinen – für die Schule habe sie sogar erst einmal „Hochdeutsch“ lernen müssen, erzählte Gabi Wernecke. Und weil das Platt im Alltag inzwischen eher verschwunden ist, war die „Event-Bank“ auch wie ein „Comeback“ von guten alten Dorper Plattkaller-Zeiten…
Winterpause – oder doch nicht so ganz?
Mit den kälteren Temperaturen wird nun nicht mehr regelmäßig auf den Plauderbänken getöttert. Da der Erfolg der letzten Monate aber gezeigt hat, dass buchstäblich Gesprächsbedarf besteht und sich eine „Stamm-Plaudergemeinschaft“ gebildet hat, wird ab Frühjahr wieder montags, mittwochs und donnerstags auf den „Pauderbänken“ losgelegt. „Auf jeden Fall war das ein voller Erfolg“, freut sich Initiatorin Katja Hausmann: „Wir konnten einige Menschen erreichen und aus ihrer sozialen Isolation herausholen.“
Daher möchte die Plauderbank-Initiative auch in den Wintermonaten zumindest ein kleines Angebot aufrecht erhalten – wo und wann „Winter-Bänke“ einladen, kann bei Katja Hausmann erfragt werden.





