24.11.2025, 13.06 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Europacup: RSC-Cats mit guter Ausgangslage fürs Rückspiel

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Prima Ausgangslage für das Rückspiel am 13. Dezember! Im Viertelfinale des WSE-Cups 2024/25 kehrten die Rollhockey-Frauen des RSC Cronenberg am vergangenen Samstagabend, 22. November, mit einer knappen 2:3-Niederlage (1:2) vom Schweizer Meister RHC Vordemwald zurück. Nach dem Hinspiel in dem Örtchen im Kanton Aargau hat das Team von Cats-Trainerin Maren Wichardt beste Chancen, den Ein-Tor-Rückstand in knapp drei Wochen im Rückspiel an der heimischen Ringstraße zu drehen und ins Halbfinale des Europacup-Wettbewerbs einzuziehen.

Zur Freude der Fans des Rollhockey-Klubs aus dem 2.000-Einwohner-Ort legten die Gastgeberinnen in der fünften Minute vor. Obwohl die Dörper Cats ohne ihre etatmäßige Keeperin Lara Immer sowie Marie Tacke auskommen mussten, ließen sie zunächst nichts weiter anbrennen. Zumindest bis zur 17. Minute, denn dann kamen die Eidgenössinnen durch eine feine Einzelleistung nach einem Konter zum 2:0. Psychologisch wichtig gelang Yolanda Kahmann aber kurz vor der Halbzeit der Anschlusstreffer für die Cronenbergerinnen – völlig verdient nach einer weitgehend ausgeglichenen Partie im ersten Abschnitt.

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Im zweiten Abschnitt setzte Vormdemwald das Wichardt-Team zunächst gehörig unter Druck. Nicht zuletzt weil RSC-Keeperin Julia Pfaffendorf aber prima parierte, überstanden die Cats nicht nur die Drangphase, sondern kamen ihrerseits mit schnellen Gegenstößen auch gefährlich vors Tor der Schweizerinnen. Nachdem zunächst nur Gebälk dabei heraus sprang, war es in der 32. Minute so weit: Carlotta Molet Sabater schloss einen der Konter mit dem 2:2-Ausgleich ab.

Ausgleichschance in letzter Minute vergeben

Die Freude hielt aber nur sechs Minuten: Nach einem Cats-Angriff tauchten die Schweizerinnen plötzlich in Überzahl vor dem Cronenberg-Kasten auf – RSC-Keeperin Pfaffendorf musste sich zum 2:3 geschlagen geben. Die Cronenbergerinnen ließen sich dadurch nicht beeindrucken: In einem munteren Auf und Ab hielten sie weiter dagegen und wären beinahe noch belohnt worden: 19 Sekunden vor der Schlusssirene zeigten die Schiedsrichter auf den Penalty-Punkt.

Auf geht’s in die RSC-Halle am 13. Dezember!

Doch Yolanda Kahmann vergab die allerletzte Chance, sodass es bei den knappen Rückstand blieb – mit dem 2:3 konnten die Cronenbergerinnen aber dennoch vollauf zufrieden auf die Heimreise ins Dorf gehen. Zum Vormerken: Das entscheidende Europacup-Rückspiel am 13. Dezember wird um 20 Uhr angepfiffen – die Dörper Cats hoffen natürlich auf zahlreiche Rollhockey-Fans, die ihnen bei der Aufholjagd den Rücken stärken, sodass sie mit dem Weiterkommen vorab frohe Rollhockey-Weihnacht bescheren können…!

Zuvor am kommenden Samstag, 29. November, muss das Wichardt-Team im deutschen Rollhockey-Pokal ran: Um 15 Uhr laufen die RSC-Cats im Viertelfinale bei der SG Gera-Wuppertal in Gera auf. Mehr zum RSC ist online unter www.rsc-cronenberg.de zu finden.