28.01.2026, 16.58 Uhr | Redaktion | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
NRW-Wahl 2027: Josef Neumann tritt nach 17 Jahren nicht mehr an
Bei der Landtagswahl 2022 bewarb sich Josef Neumann also letztmals für ein Mandat in Düsseldorf – und wurde auch erneut direkt in dem Cronenberger Wahlkreis gewählt. | Foto: Meinhard Koke
Nach 17 Jahren im NRW-Landtag tritt der SPD-Abgeordnete Josef Neumann, der unter anderem auch Cronenberg in Düsseldorf vertritt und aktuell Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales im Landtag ist, bei der Landtagswahl im nächsten Jahr nicht erneut an. Ebenfalls verkündete sein SPD-Kollege Andreas Bialas seinen Rückzug zu der Wahl, die voraussichtlich im Frühjahr 2027 stattfinden wird – nachdem Dietmar Bell bereits 2022 nicht mehr antrat, geht damit die Ära des Wuppertaler „SPD-Dreigestirns“ „Bell-Bialas-Neumann“ zu Ende.
„Wir haben uns viele Jahre mit voller Kraft eingesetzt für unsere Stadt und konnten vieles bewegen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, Verantwortung in neue Hände zu legen“, erläutern Neumann und Bialas ihren Nicht-Wiederantritt. In unzähligen Ausschuss- und Plenarsitzungen, aber auch Gesprächen im kleinen Kreis hätten sie sich für die Solinger und Wuppertaler Themen eingesetzt, blicken Bialas und Neumann in ihrer gemeinsamen Erklärung zurück. So hätten sie Gelder für zahlreiche Projekte in Wuppertal und Solingen einwerben können, so für die Nordbahntrasse, die Sanierung von Schulen, Spielplätzen und des Polizeipräsidiums oder auch für die Schulsozialarbeit und den Stärkungspakt Stadtfinanzen.
„Bis zum Ende der Legislatur für Wuppertal und die Menschen stark machen…“
Nicht zuletzt auch für die Ikea-Ansiedlung in Wuppertal hätten sie beim Land den Weg freigemacht. Neumann und Bialas versicherten, bis zur Wahl weiterhin mit Nachdruck Wuppertals Interessen in Düsseldorf vorantreiben. Unverändert würden sie sich besonders auch weiterhin für diejenigen stark machen, die keine Lobby haben, so für Kinder oder auch für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Mehr zu dem SPD-Politiker ist im Netz unter www.josef-neumann.de zu finden.





