30.01.2026, 10.11 Uhr | Redaktion | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
Am Montag: Keine Busse & Bahnen wegen ver.di-Warnstreik
| Symbolfoto: Meinhard Koke
ÖPNV-Nutzer im Bergischen Städtdreieck müssen sich für den kommenden Montag, 2. Februar, auf massive Ausfälle von Bussen und Bahnen einstellen: Nachdem gestern die angestellten LehrerInnen in NRW auf die Straße gingen, ruft die die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) im Rahmen der laufenden Tarifrunde im kommunalen Nahverkehr zum kommenden Wochenstart die ÖPNV-Beschäftigten in Düsseldorf, Wuppertal, Solingen, Remscheid und im Kreis Mettmann zum Warnstreik auf.
Wie ver.di mitteilt, gilt der Aufruf unter anderem für die Mitarbeitenden von Wuppertaler Stadtwerke, Stadtwerke Solingen und Remscheid, sodass mit erheblichen Ausfällen und Einschränkungen im Bus- und Bahnverkehr zu rechnen sei. Regional- sowie S-Bahnen würden indes nicht von den Streikmaßnahmen betroffen sein. Die Beschäftigten arbeiteten täglich am Limit“, spricht Stephanie Peifer, Bezirksgeschäftsführerin des ver.di-Bezirks Düssel-Rhein-Wupper, von einer dauerhaften Überlastung, die „für viele der Beschäftigten nicht mehr zu stemmen“ sei: „Es braucht nun echte Entlastung – für die, die täglich Alles geben, aber auch um die Berufe im ÖPNV zukunftsfest und attraktiv aufzustellen.“
In NRW fordert ver.di unter anderem eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich, längere Ruhezeiten zwischen zwei Schichten oder auch höhere Zuschläge für Sonn- und Feiertagsarbeit. Mehr Infos im Netz unter: duessel-rhein-wupper.verdi.de.





