06.02.2026, 16.05 Uhr | Redaktion | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
Nach Doppel-Derby: RSC-Teams morgen daheim in Pokal & Liga
Stehen wieder im Halbfinale des DRIV-Pokals: RSC-Trainerin Maren Wichardt (hi. mi.) und ihre Dörper Cats des RSC Cronenberg. | Foto: RSC
In den Rollhockey-Bundesligen war am letzten Januar-Samstag für beide Teams des RSC Cronenberg „Derby-Time“ angesagt: Sowohl die Dörper Cats wie auch die RSC-Löwen liefen bei der IGR Remscheid auf. Und beide Cronenberger Mannschaften marschierten im Gleichschritt und kehrten mit Siegen aus der Sporthalle Hackenberg an die Ringstraße zurück.
Am frühen Nachmittag legten zunächst die RSC-Cats vor: Im Bundesliga-Gipfeltreffen nahm das Tam von RSC-Trainerin Maren Wichardt nicht nur Revanche für ihre bisher einzige Niederlage. Mit ihrem 4:5-Sieg (0:1) bei der IGR nahmen die Dörper Cats dem Bergischen Rivalen auch die Tabellenführung in der Damen-Bundesliga ab. In dem Spitzenspiel neutralisierten sich beide Teams zunächst: Vor dem Tor ging hüben wie drüben wenig, überdies standen beide Keeperinnen stabil.
Bis zur 16. Minute: Hier nutzten die RSC-Cats eine Remscheider Unterzahl, um durch Miriam Simon in Führung zu gehen. Nachdem es mit dem knappen Vorsprung in die Kabinen gegangen war, bekamen die Zuschauer in Abschnitt zwei umso mehr Tore geboten. Zunächst gelang der IGR in der 31. Minute der Ausgleich. Die RSC-Cats hatten jedoch die postwendend die passende Antwort parat: Per Doppelschlag brachten zunächst Lea Seidler und kurz drauf Alida Grusenick (32./33.) die Gäste mit 1:3 in Führung.
Am Samstag: Heim-Halbfinale für die RSC-Cats
Fünf Minuten später kam die IGR zum erneuten Anschlusstreffer (37.). Während die Gastgeber anschließend die Chance zum Ausgleich per Penalty liegen ließen, schien das Wichardt-Team mit einem weiteren Doppelschlag durch Carlota Molet-Sabater und Leonie Lütters (42./43.) zum 2:5 den Sack zugemacht zu haben. Doch die Remscheiderinnen steckten nicht auf: Noch in derselben Minute konnten sie zunächst verkürzen, in der 45. Minute hieß es plötzlich nur noch 4:5. Nicht zuletzt dank einer Klasse-Leistung von Cats-Keeperin Lara Immer schaukelten die Cronenbergerinnen ihren knappen Sieg jedoch über die Zeit.
Nach den Big Points in der Bundesliga geht es für die Dörper Cats mit zwei „Spitzenspielen“ weiter: Zunächst am morgigen Samstag, 19 Uhr, hat das Wichardt-Team im Halbfinale des DRIV-Pokal den TuS Düsseldorf Nord zu Gast. Eine Woche drauf, am 14. Februar, gilt es dann „das dritte Eisen“ zu schmieden: Im Viertelfinale des WSE-Cup kommt dann Hockey Valdagno zum Europacup-Hinspiel in die Alfred-Henckels-Halle – es gilt also die Remscheid-Form zu halten…!
RSC-Cats: Immer – Seidler (1), Lütters (1), Grusenick (1), Bücheler, Molet Sabater (1), Bremer, Necke, Simon (1).
Im zweiten Derby zogen die RSC-Löwen nach: In einem umkämpften Verfolgerduell behielt das Team von RSC-Trainer Jordi Molet mit 1:4 (1:2) die Oberhand und schob sich an Gastgeber Remscheid vorbei auf Platz 3 in der Bundesliga-Tabelle. Ohne Stammkeeper Leon Geisler, den Jonas Langenohl bestens vertrat, setzten die Cronenberger bereits in der 6. Minute einen Wirkungstreffer: Zunächst Alexander Ober und noch in derselben Minute Thomas Köhler legten für die Löwen zum 0:2 vor.
In der 21. Minute war Remscheid wieder dran: Während beide Teams nach Blauen Karten dezimiert auf der Bahn standen, kamen die Gastgeber zum 1:2-Anschlusstreffer, mit dem es dann auch in die Pause ging. Nach Wiederanpfiff blieb das Bergische Duell bis in die Schlussphase auf des Messers Schneide. Als erneut Thomas Köhler zum 1:3 traf (42.) war die Partie aber noch immer nicht entschieden. Nach Blau für Alex Ober drängte die IGR auf den erneuten Anschlusstreffer. Die Löwen überstanden die kritische Phase jedoch, um kurz vor der Schlusssirene durch Treffer zwei von Alex Ober den Sieg einzutüten.
Morgen: Bundesliga-Heimspiel gegen Düsseldorf
Auch die Löwen nahmen mit dem 1:4-Erfolg Revanche für ihre Hinrunden-Niederlage gegen den Bergischen Rivalen. Und auch die Molet-Mannen bekommen es am morgigen mit Düsseldorf zu tun. Um 15.30 Uhr kommt der Bundesliga-Fünfte aus der Landeshauptstadt an die Ringstraße 13.
RSC-Löwen: Langenohl, Failla – Ober (2), Seidler, Morovic, Aa. Börkei, Köhler (2), Bernadowitz, Failla, Ad. Börkei.





