09.02.2026, 14.35 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Größtes Wuppertal-Funkloch: L74 und Burgholz sind „am Netz“

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Die Verantwortlichen der Städte Wuppertal und Solingen sowie von Telekom, Wupperverband, WSW und IHK vor dem neuen Mast: rechts im Bild IHK-Präsident Henner Pasch, daneben unter anderem Dezernentin Sandra Zeh und Wuppertals Mobilfunkkoordinatorin Nasim Veith-Eichmann sowie Telekom-Beauftragter Frank Harksel (hi. mi.). | Foto: Stadt

Laut Stadt war im Bereich L74 / Kläranlage Buchenhofen das größte Funkloch Wuppertals – nun soll es Geschichte sein: Ein neuer Telekom-Mobilfunkmast auf dem Gelände der Kläranlage an der Wupper soll die Netzlücke entlang der Landesstraße 74 und im Bereich Buchenhofen schließen. Damit werde auch „die Sicherheit und Lebensqualität für Anwohner, Besucher und Rettungskräfte vor Ort“ gestärkt, freut sich Wuppertals Digitalisierungs-Dezernentin Sandra Zeh über den „Meilenstein“ im Wuppertaler Stadtgebiet.

Funkloch sorgte auch für Hubschrauber-Einsätze

Der Hintergrund: In Notfällen sorgte der weiße Flecken ohne Handynetz-Empfang für kritische Situationen: Mehrfach kam es laut Stadt zu Hubschrauber-Einsätzen, da sich Wanderer in den anliegenden Waldgebieten verlaufen hatten und nicht zurückfanden. Trotz mehrerer Versuche der Stadt, Mobilfunkanbieter für den Aufbau eines Masts zu gewinnen, blieb der Bereich bis dato unversorgt. Zwei Gründe dafür: Die Ausgangssituation sei durch die Enge des Tals der Wupper wie aber auch durch die Lage im Naturschutzgebiet schwierig gewesen, erläutert mit Frank Harksel der Mobilfunkbeauftragte der Telekom in Nordrhein-Westfalen: „Umso mehr freuen wir uns, dass es in enger Abstimmung mit der Stadt Wuppertal und dem Wupperverband gelungen ist, einen geeigneten Standort zu finden.“

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Stadt will weitere Anbieter für Mast gewinnen

Der neue Stahlgittermast ist 25 Meter hoch und steht auf einer Anhöhe, sodass auch die L74 mit Mobilfunk abgedeckt werden kann. An dem Mast ist modernste Antennentechnik für LTE und 5G montiert. Seine Statik ist so ausgelegt, dass auch andere Netzbetreiber daran „andocken“ können – um die Netzabdeckung in dem Bereich weiter zu verbessern, will sich dafür mit Nasim Veith-Eichmann die Mobilfunkkoordinatorin Stadt einsetzen. Für die Anbindung kann die Telekom Teile der Glasfaser-Infrastruktur der Kläranlage mitnutzen, die Stromversorgung erfolgt nachhaltig über die Biogasproduktion der Anlage.