09.02.2026, 18.50 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Ref. Kirche: Glocken-Dreiklang ist (bald) wieder „im Einklang“

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Mit vereinten Kräften: Berger-Chef Marco Chiesura, Pfarrerin Jana Vallee und ihr Kollege Niklas Schier sowie die Kirchmeister Alexandra Poling-Fleuß und Dirk Picard (v.l.n.r.) halten kaputten Glocken-Klöppel der Reformierten Kirche, welcher dank der Berger-Gruppe ersetzt werden kann. | Foto: Mia Olson

Alle Cronenberger kenne es: Das Glockenläuten der „Zwiebelturm-Kirche“ im Dorf ist ein täglicher Begleiter. Doch für den vertrauten Klang benötigt es funktionstüchtige Glocken: Drei sind es in der Reformierten Kirche. Aber auch schwere, handgeschmiedete Metallklöppel sind nicht „für immer“ – bereits im Jahr 2024 brach der „Schwingstab“ der „Viertelstundenglocke“ ab und zerbrach.

Verzichten kann und will die Evangelische Gemeinde Cronenberg-Küllenhahn nicht auf den „Glocken-Dreiklang“, ist Kirchbaumeister Dirk Picard klar: „Die Glocken sind ein Teil des traditionellen Lebens in Cronenberg.“ Das Problem: Der stolze 40 Kilo schwere Klöppel ist keine „kleine Nebenanschaffung“: Ungefähr 3.500 Euro kostet die Neuanfertigung. Hier sprang die Berger-Gruppe ein: „Die Kirche gehört zum Leben und zur Gemeinschaft, sie hat mich, meine Familie und viele andere in allen Lebenslagen begleitet“, begründet der Geschäftsführer die Sachspende des Kohlfurther Familienunternehmens: „Als man uns um Hilfe bat, war es sofort klar“.

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Nach monatelanger Suche nach einer Glockenschmiede war irgendwann eine Traditionsfirma gefunden und im Herbst ein neuer Klöppel da. Doch dessen Zeit sollte begrenzt sein: Ein Materialfehler sorgte dafür, dass der „Schwingstab“ abbrach. Im Mai soll nun der dritte und hoffentlich vorerst letzte Klöppel seinen Platz im Glockenstuhl des „Zwiebelturms“ finden – und der „Dreiklang“ dort endgültig wieder „im Einklang“ sein…!

Das Pfarrerteam mit Jana Vallee und Niklas Schier sowie den Kirchmeistern Alexandra Poling-Fleuß und Dirk Picard sprach der Berger-Gruppe ihren herzlichen Dank aus: „Wir sind auf mehreren Ebenen verbunden“, verwies Pfarrer Schier zum Beispiel auf die Taufgottesdienste, die alljährlich auf der Berger-Wiese in der Kohlfurth stattfinden dürfen: „Die Spende entlastet natürlich auch unseren Haushalt“. Diesen Gedanken teilte Berger-Chef Marco Chiesura: „Das gesparte Geld sollte lieber für die Gemeindearbeit eingesetzt werden…!“

Anna Druffel / Mia Olson,
Schüler-Praktikantinnen bei der CW