11.02.2026, 10.27 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Schienenersatzverkehr: In der Kohlfurth „auf Grund“ gelaufen…!

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In Millimeterarbeit wird der „gestrandete“ SEV-Bus rückwärts durch die Engstelle in der Straße Kohlfurth gelotst. | Foto: Meinhard Koke

Update (14.25 Uhr):
Laut Anwohner-Angabe ist der SEV-Bus nun aus seiner „Kohlfurth-Klemme“ befreit – die Verspätung am ursprünglichen Zielbahnhof dürfte jedoch nicht mehr aufzuholen sein…

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Update (13.22 Uhr):
Entgegen der Planungen heute Vormittag konnte der SEV-Bus noch immer nicht aus der Hofschaft „befreit“ werden – der Abschleppvorgang gestaltet sich unverändert als „Millimeterarbeit“, nach Anwohnerangaben gibt es nun auch Probleme mit einem Abhang…

Erstnachricht:
Der Fahrer konnte einem leidtun: Kurz nach Mitternacht in der Nacht zum heutigen Mittwoch, 11. Februar, fuhr sich der Mann mit einem Bus des Schienenersatzverkehrs (SEV) im Zuge der Vollsperrung der Bahnstrecke Köln-Wuppertal-Hagen in der Solinger Kohlfurth fest.

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Nach der Abfahrt von der L74 in Richtung Solingen war der Fahrer mit seinem 18-Meter-Gelenkbus buchstäblich falsch abgebogen: Statt nach links in Richtung „Café Hubraum“ fuhr der SEV-Fahrer geradeaus in die Straße Kohlfurth – eine Sackgasse…! In der verwinkelten Straße der Hofschaft gab es für den pinken Bus irgendwann kein Vor und Zurück mehr – nachdem der Unglücksrabe ein Fachwerkhaus touchiert hatte, gab er auf und rief die Feuerwehr. Während die Fahrgäste evakuiert wurden, rückte iam Morgen ein Abschlepper eines Spezial-Bergungsdienstes an.

Hier war „Endstation“: In der Straße Kohlfurth war für den Bus des Schienenersatzverkehrs irgendwann kein Vor und Zurück mehr… | Foto: Meinhard Koke

Nachdem der sichtlich betroffene Fahrer den SEV-Bus am Morgen in Millimeterarbeit rückwärts durch eine Engstelle rangiert hatte, nahm das Bergungsfahrzeug ihn ans Abschleppseil und befreite den Bus aus der misslichen Lage. Kommentar eines Anwohners: „Was die Navis so alles anzeigen… – ich verstehe sowieso nicht, warum hier nicht schon längst ein Sackgassen-Schild aufgestellt worden ist…“