13.02.2026, 09.11 Uhr | Redaktion | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
Eva Pajak: Vom „Kino im Kopf“ zur ersten Einzel-Ausstellung
Die Sudberger Künstlerin Eva Pajak präsentiert in der Stadtteilbibliothek Cronenberg unter der Überschrift „Paradies und Apokalypse“ ihre erste Einzelausstellung. | Foto: Meinhard Koke
Eva Pajak feiert mit „Paradies und Apokalypse“ ein Debüt: In ihrer ersten Einzelausstellung präsentiert sie unter diesem Motto seit Montag eine „kraftvolle“ Gegenüberstellung von Gemälden und Collagen. Herausstechend ist der Fokus auf nahezu paradiesische Landschaften. Besonders die hellen, grellen Akzente verleihen den Werken einen prägnanten Charakter. Die gebürtige Oberschlesierin lebt seit 1994 am Sudberg, der sich auch in ihrer Kunst wiederfindet: Eine der Pajak- Arbeiten zeigt eine offene Wiese mit grasenden Pferden – „dieses Motiv ist etwas Simples, aber es ist für mich das Paradies“, erläutert Pajak: „Ja, ich lebe gerne am Sudberg.“
Neben den farbenfrohen Acryl-Gemälden sind gegensätzliche Collagen zu sehen: Dunkle Farben, Feuer oder Kriege prägen diese. Doch genau das möchte die Künstlerin rüberbringen: „Es gibt so viele schlechte Nachrichten“, führt sie aus – „ich möchte alle Facetten mit meiner Kunst einfangen“. Collagen sind Pajaks Leidenschaft: Es benötige Wochen, um die richtige Komposition zu finden, berichtet sie von einem „Kino im Kopf“, welches es auf dem Blatt zu ordnen gilt.
Ihr künstlerisches Wirken begann Eva Pajak im damaligen Atelier „DASDA“ von Geli Schulze, wo sie bis 2021 ihre Fähigkeiten vertiefte: „Mein Stil ist gegenständlich und realistisch. Ich mag das Abstrakte nicht so gerne“, erläutert die Sudberger Künstlerin, die Mitglied der Gruppe „Künstler in Cronenberg“ (KiC) ist. Von Waldbränden über beeindruckende Landschaften bis hin zu bekannten Bergischen Motiven ist alles dabei – gerade das ist es, was die Pajak-Schau so vielseitig macht. Viele der Werke stehen zum Verkauf, die Collagen sind indes „nur“ als Drucke erwerbbar – von den Originalen möchte sich Eva Pajak nicht trennen….
Weitere Informationen und Zeiten zur Besichtigung
Die Pajak-Schau ist bis 27. Februar an der Borner Straße 1 zu sehen, der Eintritt ist frei. Die Stadtteilbibliothek ist montags von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie dienstags und freitags von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr geöffnet. Infos zu der Künstlerin via eva-pajak.de.
Anna Druffel/ Mia Olson,
Schüler-Praktikantinnen bei der CW





