24.02.2026, 13.05 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Rollhockey: Traum von Pokal-Verteidigung für RSC-Löwen geplatzt

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Seine beiden Treffer reichten nicht: Obwohl Niko Morovic in beiden Halbfinals für die Löwen traf, schied der RSC Cronenberg gegen den TuS Düsseldorf Nord im DRIV-Pokal aus. | Archiv-Foto: Meinhard Koke

Der erste Titeltraum ist ausgeträumt für die Rollhockey-Löwen des RSC Cronenberg: Im Halbfinale des DRIV-Pokals mussten die Dorper am vergangenen Wochenende gegen den TuS Düsseldorf Nord die Segel streichen – das Aus für die „Mission Titelverteidigung“ des amtierenden Pokalsiegers. Die Vorentscheidung fiel am Samstag, 21. Februar: Im ersten Halbfinale kassierten die Mannen von RSC-Trainer Jordi Molet in der heimischen Alfred-Henckels-Halle überraschend eine 1:4-Niederlage (0:1).

Dabei waren die Dorper schon vor dem Anpfiff im Pech: Beim Einschießen verletzte sich Stammkeeper Leon Geisler, sodass Till Mertens zwischen die Löwen-Pfosten rücken musste. Daran lag es allerdings nicht, die Cronenberger agierten dennoch überlegen. TuS-Torhüter Kutscha erwies sich allerdings an dem Pokal-Wochgenende als kaum überwindbar. Mehr Erfolg hatten die Gäste: In der 14. Minute brachte Ex-Löwe Sebastian Rath sie zunächst in Führung, drei Minuten nach dem Seitenwechsel erhöhte Düsseldorf auf 0:2.

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Die Entscheidung brachte schließlich eine Blaue Karte für RSC-Kapitän Aaron Börkei (44.): Der TuS nutzte die Überzahl, um per Doppelschlag (45./46.) auf 0:4 zu erhöhen. Mehr als verdient war der Ehrentreffer, zu dem die Löwen zwei Minuten vor der Schlusssirene durch Niko Morovic kamen. Mit ihrem 4:1 hatten die Landeshauptstädter mehr als einen Fuß in der Tür, im Rückspiel am Sonntag gingen sie dann hindurch: Zwar taten die Molet-Mannen alles, um ihre Hinspielpleite umzudrehen.

Unentschieden im zweiten Halbfinale war zu wenig

Bereits nach fünf Minuten mussten die RSC-Löwen jedoch den ersten Nackenschlag verdauen: Per Konter fingen sie sich das 0:1 ein. Dennoch bewiesen sie weiter Moral: Zumal TuS-Keeper Kutscha aber erneut eine Bank war, sprang zunächst nicht mehr heraus als der Ausgleich durch Niko Morovic Mitte der zweiten Hälfte. In den packenden letzten Minuten setzte Jordi Molet dann alles auf eine Karte: Für Keeper Jonas Langenohl schickte er einen zusätzlichen Feldspieler aufs Parkett. Düsseldorf überstand das Dorper Anrennen jedoch ohne weiteren Gegentreffer – das 1:1 hielt bis zur Schlusssirene. 

Am Samstag: Spitzenreiter Walsum kommt in der Bundesliga

Nach dem zerplatzten Pokaltraum bleibt die Meisterschaft, und hier bleibt für das Molet-Team kaum Zeit, sich nach dem Pokal-Aus zu schütteln: Bereits am kommenden Samstag, 28. Februar, hat der RSC an der Ringstraße 13 Tabellenführer RESG Walsum zu Gast. Das Bundesliga-Spitzenduell wird um 15.30 Uhr in der Henckels-Halle angepfiffen. 

RSC-Löwen: Jonas Langenohl, Till Mertens – Marco Bernadowitz, Thomas Köhler, Alexander Leon Ober, Niko Morovic (2), Aaron Börkei, Daniel Strieder, Lucas Seidler, Tom Drübert, Adrian Börkei.